Kooperationsspieler im Fokus

From Liefering and Horn with Love!

Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn. Unsere Spieler mit Kooperationsvertrag wollen nicht vergessen werden. Egal, ob in Liefering oder Horn – unter ihnen weilen viele, die die Stars von morgen sein könnten.

Bryan Okoh

Bryan Ikemefuna Okoh, geboren in Houston, Texas, aufgewachsen in Lausanne, Schweiz, spielend beim FC Liefering, schlug vor gut eineinhalb Jahren seine Zelte in der Mozartstadt auf. Es war der Beginn eines neuen Zeitalters, als der Schweizer neben Benjamin Sesko und Maurits Kjaergaard das Trikot unserer Roten Bullen in die Kamera streckte. Europas Toptalente unterschrieben damals gemeinsam. Sie waren gerade 16 Jahre alt. Es war also klar, dass man ihnen etwas Zeit lassen musste. Bryan, er wird im Mai 18, nimmt langsam Fahrt auf. Unter Liefering-Coach Matthias Jaissle, der ihn schon in der U18 coachte, bestritt er vier der fünf Frühjahrspartien. Gegen Horn verbuchte er sogar einen Treffer, gegen Wacker Innsbruck den Assist zum einzigen Tor.

Amar Dedic

Erst im letzten Sommer erneuerte Amar seinen Profikontrakt bei unseren Roten Bullen bis 2024. Auch wenn es bisher nur für 26 kompetitive Einsatzminuten unter Jesse Marsch reichte, in Testspielen war er schon dick da und legte Brenden Aaronson seinen ersten Treffer in Salzburg auf. Sein Kooperationsvertrag erlaubt ihm Einsätze für den FC Liefering, wovon der 18-jährige Bosnier schon 39 sammeln konnte. 15 davon stehen in der aktuellen Saison zu Buche, alle von Beginn an. Seine wuseligen Flankenläufe verknoten so manchem Verteidiger die Beine, zuletzt auch wieder auf dem rechten Flügel, den er dem linken vorzieht.

Daouda Guindo

Daouda kam im Winter mit seinen Spezln Mamady Diambou und Nene Dorgeles aus Mali nach Salzburg. Sie alle unterzeichneten Kooperationsverträge, die ihnen Spielzeit beim FC Liefering ermöglichten. Für den flinken Außenverteidiger brauchte es keine Eingewöhnungszeit, seine ersten drei Spiele bestritt er gleich von Beginn an auf der linken Abwehrseite, seither kam er zu zwei Jokereinsätzen. Lauscht man dem Trainerpersonal, spricht man über den Malier nur in den höchsten Tönen. Daouda ist einer, der ganz oben in der Kategorie Ones To Watch steht.

Nene Dorgeles

Sein Kumpel Nene tut es ihm gleich. Gleich nach seiner Ankunft vom Guidars FC spielte er drei Mal von Beginn an der Spitze der Jaissle'schen Mittelfeldraute als Zehner. Zuletzt blieb es bei zwei Kurzeinsätzen. 1,74 m misst der quirlige, beidfüßige Techniker, der in seinem jugendlichen Körper noch ein bisschen gefangen wirkt. Der Athletikraum in der Red Bull Fußball Akademie wird von ihm aber fast täglich frequentiert, wie man hört.

Mamady Diambou

Etwas defensiver geht es Mamady an, der schon in Mali Klubkollege von Nene und Daouda war. Er räumt vor der Abwehr als Sechser ab und weiß dabei seine Physis zur Geltung zu bringen, womit er ein wenig an den jungen Diadie Samassekou erinnert. In vier Startelfeinsätzen spielte er vier Mal durch und hinterließ nur positive Eindrücke.

Mamadou Sangare

Der vierte Malier im Bunde ist schon seit letztem Sommer ein Roter Bulle. Mit Containerladungen an rohem Talent kam der zentrale Mittelfeldspieler an. Auf dem Weg zur Veredelung musste er bislang mit Kurzeinsätzen vorliebnehmen. 188 Minuten bestritt er in elf Spielen für den FC Liefering, wobei er einen Treffer erzielen konnte. In der Startelf stand der kürzlich 19 Jahre alt Gewordene bis dato nicht.

Forson Amankwah

Forson verließ im Winter die West African Football Academy in Ghana, um sich unseren Roten Bullen anzuschließen. Für unseren Kooperationsklub FC Liefering kam er noch nicht zum Einsatz, auch auf der Bank saß er bis dato nicht. Zuletzt spielte er unter Fabio Ingolitsch in der U18 der Red Bull Fußball Akademie. Im letztwöchigen Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten Nachwuchs der Wiener Austria verhalf er seinem Team mit zwei Treffern zum souveränen 5:2-Auswärtssieg.

Daniel Antosch

Man könnte ihn fast schon als Routinier bezeichnen. Daniel Antosch, der Ex-Captain der Lieferinger ist als Kooperationsspieler im niederösterreichischen Waldviertel zugegen. Auch dort, beim SV Horn, ist der Keeper mit dem starken Sprachorgan stets gesetzt. In fünf Partien gab es drei Niederlagen, ein Remis und einen Sieg. Sein Vertrag mit unseren Roten Bullen endet im Sommer. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Lucho

Die kolumbianische Innenverteidigermaschine durfte bisher bei allen Spielen des SV Horn von Anfang an ran. Auch wenn sich die Defensive nur langsam stabilisiert, ist man mit der Entwicklung unter Trainer Alexander Schriebl sehr zufrieden. Erst letzte Woche bekam der Salzburger sein Arbeitspapier verlängert. Lucho setzt er am liebsten im Herz seiner Dreierkette ein. Für ihn sind es wertvolle Minuten auf österreichischem Terrain.

Daniel Owusu

Der Youngster aus Ghana ist der Dritte im Bunde, der auf Kooperationsbasis beim SV Horn spielt. Der 2003er-Jahrgang ist das Küken des Kaders und konnte bis dato seinen Konkurrenten Michael Cheukoua auf der rechten Mittelfeld nicht ausstechen. In fünf Spielen gab es für den Ghanaer erst zwei Einsatzminuten.

Alle Spieler, die bereits Einsätze in unserem Profikader absolviert haben, featuren wir morgen in der Story über unsere Debütanten.