Mitten drin

Achtung, die WSG wartet ausgeruht und hungrig!

Fünf Spiele haben wir schon in den Beinen, die kommenden fünf folgen in den nächsten zwei Wochen. Das Duell mit der WSG Tirol steht im Zeichen von Durchhalteparolen und Rotation.

Wenn wir voll aufdrehen, ist auch die Taktik des Gegners egal. Das stellten wir im Nachgang unseres zweiten Sieges gegen die Wiener Austria fest. Doch zu sicher dürfen wir uns nicht sein, speziell deshalb, weil die Austria tabellarisch gerne dort stünde, wo sich die WSG gegenwärtig befindet. Den Tirolern wurde nach dem Sponsorenrückzug ein schwieriges Frühjahr vorhergesagt, doch bislang sind sie, mit zwei Siegen und einem Remis, ungeschlagen. Nikolai Baden Frederiksen ballert momentan nach Belieben. Seine vier Treffer in der Tipico Bundesliga sind der Bestwert aller Stürmer nach der Winterpause und das, obwohl die WSG aufgrund der Absage gegen Hartberg ein Spiel weniger bestritt.

Die Chancen auf ein Finish in der oberen Tabellenhälfte stehen für den Vorjahresaufsteiger wirklich gut. Ungeklärt ist aber noch, welche Konsequenzen der späte Abgang von Kelvin Yeboah haben wird. Der schnelle Ghanaer markierte für die Truppe von Coach Silberberger neun Scorerpunkte in 16 Einsätzen. Jetzt kickt er für Sturm Graz. Ersatz kam keiner.

Aus dem Testspiel im Jänner wissen wir um die Qualität der WSG, die hoch, aber ausrechenbar ist. Trainer Silberberger vertraut seinem soliden 4-4-2 mit der Doppel-Sechs, noch nie in dieser Bundesliga-Saison stellte er anders auf. Auch Jesse Marsch vertraute nach der Winterpause einem einzigen System, dem 4-2-2-2, das auch die gewünschten Ergebnisse einbrachte. Welches Personal er aufbietet, ist auch in Hinblick auf den nächstwöchigen EL-Kracher gegen Villarreal keine leichte Frage. Man bedenke, Andre Ramalho ist aufgrund seiner Gelbsperre aus der UEFA Champions League im Hinspiel nicht verfügbar. Max Wöber hofft auf eine rasche Genesung, die Partie am Samstag kommt für ihn aber noch zu früh. So könnte es einige Überraschungen in der diesmaligen Aufstellung geben.

Wie diese aussieht, könnt ihr zuerst in unserer Mobile App sehen. Dort und auf unserer Website berichtet der Bullenfunk ab 16:50 Uhr live vom Spielgeschehen.

*nur bei Heimspielen

Personelles

Bei unseren Roten Bullen fehlen Bernardo (Knieverletzung) und Max Wöber (Oberschenkelprobleme).

Statements

Jesse Marsch über …

die Ausgangslage für das Match gegen die WSG Tirol:

Die Tiroler machen es bisher sehr, sehr gut und stehen nicht zufällig auf Platz 5 der Tabelle. Auch im Testspiel im Jänner, das wir verloren haben (Anm.: 1:3), haben sie gezeigt, dass sie eine spielerisch gute und clevere Mannschaft sind. Sie hatten jetzt zwei Wochen Pause und werden deshalb ausgeruht ins Spiel gehen. Und wir sind auch auf sehr schwierige Platzverhältnisse vorbereitet.

Mo Camara über ...

… seine Erwartungen an das Spiel gegen WSG Tirol:

Die Tabellensituation an der Spitze ist sehr eng. Deshalb wollen wir uns keinen Ausrutscher erlauben und in Tirol voll punkten. Unser Ziel ist es, als Tabellenführer und mit Selbstvertrauen in das Europa League-Hinspiel gegen Villarreal zu gehen.

die vielen Spiele in drei Bewerben:

Das ist ja genau das, was wir wollen – im Cup und in der Europa League zusätzlich zur Bundesliga möglichst lang dabei zu sein und viel zu spielen. Wir haben ja bisher noch nicht so viele Spiele gemacht und sind aufgrund der Vorbereitung körperlich gut beisammen. Außerdem regenerieren wir zwischen den Spielen gewissenhaft und kennen diesen Rhythmus ja schon sehr gut.

Die letzten Bundesliga-Duelle mit der WSG:

31.10.2020        FC Red Bull Salzburg – WSG Swarovski Tirol    5:0 (2:0)
07.12.2019        FC Red Bull Salzburg – WSG Swarovski Tirol    5:1 (3:0)
31.08.2019        WSG Swarovski Tirol – FC Red Bull Salzburg    1:5 (0:3)