Spies at Ajax

„Pressing Questions“ mit Edwin van der Sar und Christoph Freund

Andere Herkunft, selbes Renommee – vor zehn Jahren war Ajax Amsterdam das große Vorbild des FC Red Bull Salzburg. Heute begegnet man einander auf Augenhöhe. Im Gespräch mit Ajax CEO Edwin van der Sar und Sportdirektor Christoph Freund geht es um Nachwuchsarbeit, die Position als nationaler Vorreiter und die Konkurrenz mit finanzstarken Klubs aus großen Nationen.

Als Klub außerhalb der Top 5-Ligen Europas ist es schwer, im Konzert der Großen mitzuspielen, unmöglich ist es aber nicht, meint Edwin van der Sar:

Manche Klubs haben ein Jahresbudget von 800 bis 900 Millionen Euro. Da können wir nicht mithalten. Aber wir können junge Spieler entwickeln, was uns letztes Jahr bis ins Halbfinale der UEFA Champions League gebracht hat.

 

Die Leaderrolle in den jeweiligen nationalen Ligen bringt für Ajax und Salzburg nicht nur Verantwortung, sondern dient auch als Katalysator für den Gesamterfolg des Landes, meint Christoph Freund:

Konkurrenz in der heimischen Liga ist wichtig. Das steigert die Qualität in der eigenen Arbeit. Und wenn wir in Europa Punkte für Österreich holen, profitieren auch die anderen Klubs davon. Das ist ein Geben und Nehmen.

 

Jetzt reinhören!

„Pressing Questions“ erscheint monatlich mit wechselnden Spielern und Betreuern auf allen Plattformen. Auf unserer Website, Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts könnt ihr Gesprächen lauschen, die wirklich in die Tiefe gehen. Eine Sammlung aller Episoden findet ihr HIER!