Tempo halten

Nur bei selber Schrittlänge wird der Tirol-Besuch erfreulich

Der Start war gut, der Vorsprung ist groß. Jetzt nachzulassen wäre fatal. Wir müssen durchziehen, bis der Titel gewonnen ist.

Sturm, Rapid, LASK, ja, diese Namen klingen anders als WSG Tirol. Als es feststand, dass die Wattener zur Liga- und Punkteteilung über dem Cut stehen würden, war es so etwas wie der größte Erfolg der jüngeren Klubgeschichte. Die WSG hat keinen Druck, keine Erwartung, alles, was kommt, ist nur noch Draufgabe. Unter diesen Vorzeichen ärgerten sie schon den LASK, knöpften ihm drei Punkte ab. Die Silberberger-Truppe ist gekommen, um zu ärgern. Und auch gegen uns schickt sie sich an, genau das zu tun.

Die WSG ist mutig und spielt auch gegen vermeintlich stärkere Gegner ihr System, das auf balanciertem Positionsfußball beruht. Der Spielaufbau wirkt einstudiert, die Angriffe gekonnt vorgetragen. Mit Nikolai Baden Frederiksen, der Leihgabe von Juventus Turin, hat man vorne einen Knipser, der bereits zwölf Mal in die Maschen getroffen hat. Ihn ruhigzustellen, wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Der Umstand, dass wir in unseren letzten vier Spielen nur ein Gegentor bezogen haben, lässt aber keine Zweifel daran aufkommen, dass wir auch diesmal den Kasten sauber halten können.

pressekonferenz, wsg, bundesliga

Nur vier Aufeinandertreffen gab es für uns mit den Tirolern in der Bundesliga. Kein Wunder, sind sie doch erst seit letzter Saison Mitglied des Oberhauses. Alle davon konnten wir gewinnen, die meisten davon deutlich. Insgesamt erzielten wir 19 (!) Treffer in diesen Begegnungen. Gute Vorzeichen für unsere Jagd auf den nächsten Rekord in der Tipico Bundesliga. Bislang gewannen wir 20 unserer 25 Spiele. 21 Siege bei 26 Spielen gelangen noch keinem Team seit Beginn der 3-Punkte-Ära.

Für dieses Unterfangen wird Jesse Marsch seine Startaufstellung zum ersten Mal seit fünf Spielen verändern. Bereits in der Pressekonferenz garantierte er dem zuletzt aufgeigenden Karim Adeyemi seinen Platz in der Startelf. Wer diesmal noch von Beginn an randarf, seht ihr zuerst in unserer Mobile App. Dort und auf unserer Website berichtet der Bullenfunk ab 18:20 Uhr live vom Spielgeschehen.

*nur bei Heimspielen

Personelles

Albert Vallci fällt mit Achillessehnenriss langfristig aus. Max Wöber hat sich gegen den LASK eine Hüftverletzung zugezogen. Seine Rückkehr hängt von der Symptomatik ab.

Statements

Jesse Marsch über …

… die Ausgangslage für das Match gegen die WSG Tirol:

Ich glaube, dass die Wattener durchaus verdient in der Meisterrunde stehen. Trainer Thomas Silberberger hat das mit seiner Mannschaft sehr gut gemacht. Sie haben gegen uns schon in der Vorrunde wirklich stark und mutig gespielt, sie können sicherlich überraschen. Deshalb müssen wir genau vorbereitet sein und mit der richtigen Motivation in dieses Spiel gehen. Wenn wir nicht eine Topleistung bringen, bekommen wir Ärger.

Karim Adeyemi über …

… den Gegner am Mittwoch:

Wir haben gegen Wattens ja schon gespielt und wissen, was sie können. Im Duell am Mittwoch werden sie sicherlich befreit aufspielen, weil sie nichts zu verlieren haben.

… seinen „Lauf“ in den letzten Spielen:

Für mich fühlt sich das natürlich super an und ich freue mich riesig über meine Tore und Assists. So kann es gern weitergehen. Als Mannschaft wollen wir alles versuchen, um gegen die Tiroler den nächsten Sieg zu holen. Und auch da hoffe ich, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann.

 

Die letzten Bundesliga-Duelle mit der WSG Tirol

13.02.2021        WSG Swarovski Tirol – FC Red Bull Salzburg    2:4 (1:1)
31.10.2020        FC Red Bull Salzburg – WSG Swarovski Tirol    5:0 (2:0)
07.12.2019        FC Red Bull Salzburg – WSG Swarovski Tirol    5:1 (3:0)
31.08.2019        WSG Swarovski Tirol – FC Red Bull Salzburg    1:5 (0:3)