„Wir schauen aufs nächste Spiel und sind bereit“

Die Stimmen nach dem Achtelfinal-Hinspiel

Dieser Abend ist wahrlich schwierig in Worte zu fassen. Unsere Burschen versuchten es nach dem Schlusspfiff aber trotzdem und gaben Einblick in ein Spiel, das uns allen lange in Erinnerung bleiben wird.

Hier gibt es die Stimmen nach dem Spiel zum Nachlesen:

Matthias Jaissle:

Unmittelbar nach dem Abpfiff war’s natürlich eine kleine Enttäuschung, weil du so spät den Ausgleich bekommst. In ein paar Stunden wird aber der Stolz überwiegen, weil sie es richtig, richtig gut gemacht haben. Wie sie sich in jeden Ball hineingearbeitet und gefightet haben, das war schon aller Ehren wert!

Die erste Halbzeit war so, wie wir es uns ausgemalt hatten. Wir wollten früh pressen und Bayern permanent stressen. Dass du das nicht 90 Minuten schaffst, wussten wir auch davor. In der zweiten Halbzeit war’s so, dass wir die Umschaltsituationen nicht so zielstrebig zu Ende gebracht haben.

Was die Burschen geleistet haben, da brauchen sie den einen oder anderen Tag zur Erholung. Ein großes Kompliment für die Arbeitsmoral. Wir gehen mit der gleichen Idee nach München und schauen dann, was rauskommt.

Andreas Ulmer:

Es war ein intensives Spiel, genauso, wie wir es erwartet haben. Im Moment fühlt es sich nicht so gut an, aber wenn man es dann mit ein bisschen Abstand betrachtet, können wir schon stolz sein. Heute hat es schon beim Rausgehen zum Aufwärmen einfach Spaß gemacht, mit den vielen Leuten im Stadion. Es ist nichts unmöglich, aber es muss im Rückspiel schon sehr viel zusammenpassen. Man hat gesehen, wie gut die Bayern sind, und in München wird es sicher nicht leichter für uns.

Philipp Köhn:

Diesen Abend werde ich nicht so schnell vergessen, es ist aber natürlich schade, dass wir das 1:0 nicht über die Runden bekommen haben. Insgesamt glaube ich aber, dass wir mit dem Ergebnis sehr gut leben können. Wir haben versucht, über 90 Minuten hinweg alles reinzuwerfen. Im Rückspiel ist jetzt alles offen. 

Junior Adamu:

Es war genauso, wie ich es mir erträumt habe. Also wirklich, genau von diesem Moment habe ich gestern noch geträumt. Als das ganze Stadion meinen Namen gerufen hat, habe ich Gänsehaut bekommen, das war Wahnsinn! Nur leider hat es dann nicht zum Sieg gereicht. Aber es ist noch nicht vorbei. Es gibt für uns viel zu lernen, und wir können es noch schaffen. Wir gehen genau wie heute ins Rückspiel, immer mit Vollgas rein. Wir haben hier einfach eine geile Mannschaft!

Nicolas Capaldo:

Es war ein großartiger Kampf. Die erste Hälfte von uns war stark, die zweiten 45 Minuten waren dann etwas schwieriger, und die Bayern hatten einige Chancen. Mit dem Gegentreffer in der letzten Minute fühlt es sich ein wenig wie eine Niederlage an. Ich finde aber, dass wir einen tollen Job gemacht haben. Wir sind ein starkes Team, und ich habe das Gefühl, dass wir im Rückspiel eine gute Chance haben werden.

Karim Adeyemi:

Glücklich über das 1:1 sind wir nicht. Wir schauen aufs nächste Spiel und sind bereit. Ich freue mich sehr für Junior, er hat gleich nach seiner Einwechslung gezeigt, was er kann. Der Matchplan war, die Defensive zu stressen, hinter die Abwehr zu spielen und in Eins-gegen-eins-Situationen zu gehen. Ich war immer voller Zuversicht, und das bin ich auch für das Rückspiel.