Herzoglicher Empfang

Um Berichtigung des Vorjahresergebnisses

Einen guten Start zu einem fulminanten zu machen, das ist die Aufgabe in der Südstadt. Doch die Admira ist eine andere, wieder einmal.

Drei Siege, in arbeitsamer bis überwältigender Manier. Hätte er sich seinen Start wünschen können, hätte Matthias Jaissle ihn wohl genau so bestellt. Aber wie hieß es einst so schön: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ Die Zukunft zählt, plastisch ausgedrückt das nächste Spiel. Und da steht uns die Admira gegenüber, wieder einmal mit neuem Trainer. In unseren letzten sechs Aufeinandertreffen traten die Südstädter mit vier verschiedenen Übungsleitern an. Ob man mit Andi Herzog Mister Right gefunden hat? Man könnte es bejahen, denn es gibt ein schlüssiges Argument. Mit der Jugend arbeitet er gern, das muss er bei den Mödlingern auch. Aus den ersten drei Spielen nahm er vier Zähler mit und war damit nicht zufrieden.

Das Bewusstsein, dass die Admira bei dankbarem Spielverlauf auch gegen unsere Burschen etwas ausrichten kann, wird Herzog in der abgelaufenen Trainingswoche wohl häufiger gekitzelt haben. Schließlich gibt es ja einen Präzedenzfall. Als wir zuletzt in der BSFZ-Arena zu Gast waren, eingepackt in ein UEFA Champions League-Sandwich, wurden wir bei nasskalten Bedingungen ebenso kalt erwischt. 0:1 lautete das Endergebnis. Und auch im Jahr davor kamen wir in der Südstadt nicht über ein 1:1 hinaus.

BL-21: RBS vs. ADM

Speziell nach dem Arbeitssieg gegen die Austria und der Möglichkeit, sich nun eine Woche lang auf das Duell mit der Herzog-Truppe vorzubereiten, dürfte eine erfolgreichere Gestaltung dieses Trips in die Südstadt machbar sein. Ganz unabhängig von den Gegnern zeigte sich in allen Partien, dass der Spielverlauf maßgeblich vom Zeitpunkt unseres ersten Treffers abhängig ist. Wie bei der Ketchupflasche kam lange nichts, dann aber alles. Eine rasante Startphase mit einem frühen Tor sollte auf der To-do-Liste also ganz oben stehen, so man drei Punkte mitnehmen möchte.

Wie alle Auswärtsspiele unserer Roten Bullen kann man auch diese Begegnung im Bullenfunk verfolgen. Ab 16:50 Uhr gibt es ihn in App und Web zu hören.

Personelles

Sekou Koita (Knie) und Albert Vallci (Achillessehne) fehlen verletzungsbedingt. Der Einsatz von Zlatko Junuzovic (Wadenprobleme) ist fraglich.

Statements

Matthias Jaissle über …

… die Erwartungen an das Admira-Match:

Die Admira hat eine junge, technisch gute Mannschaft und mit Andreas Herzog einen Trainer, der offensiv und aktiv spielen lässt. Sie sind erfolgreich in die Saison gestartet, wir müssen also auf der Hut sein. Wir wollen dabei wieder unser Spiel der letzten Wochen auf den Platz bringen und unseren Erfolgslauf fortsetzen. Das geht aber nur, wenn wir mit unserer Konzentration voll und ganz bei diesem einen Spiel sind!

… eine mögliche Rotation bei der Aufstellung am Samstag:

Wir haben noch ein wenig Zeit, um uns über die Aufstellung Gedanken zu machen. Aber wesentlich für uns ist, dass wir unseren guten Rhythmus nicht verlieren. Und wir sind in der guten Position, dass wir aktuell einen sehr breiten Kader zur Verfügung und nur wenige verletzte Spieler haben. Wir werden die Admira aber sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Antoine Bernede über …

… das Duell mit der Admira:

Die Admira hat ihr erstes Heimspiel hoch gewonnen und dabei eine richtig starke Leistung gezeigt. Auch deshalb werden sie gegen uns voller Selbstvertrauen und mit hoher Aggressivität ins Match gehen. Da müssen wir dagegenhalten. Klar, wollen wir den vierten Sieg in der Meisterschaft feiern, aber dafür müssen wir viel tun.

Die letzten Bundesliga-Duelle gegen die Admira:

13.02.2021  FC Red Bull Salzburg – FC Flyeralarm Admira 3:1 (3:0)
05.12.2020  FC Flyeralarm Admira – FC Red Bull Salzburg 1:0 (0:0)
01.12.2019  FC Flyeralarm Admira – FC Red Bull Salzburg 1:1 (1:0)
25.08.2019  FC Red Bull Salzburg – FC Flyeralarm Admira 5:0 (3:0)