Diesmal deutlich

Torschützen: Okafor (15.), Adamu (27.), Kristensen (36.), Kjaergaard (68.) bzw. Peretz (87.)

Vom Anfang bis zum Ende dominieren unsere Burschen das zweite Spiel unseres Lavanttal-Doubles. Neben dem deutlichen 4:1-Erfolg erfreuen wir uns auch an der Rückkehr zweier Rekonvaleszenter.

Spielbericht

Bei erstklassigem Fußballwetter war die erste Meldung des Tages eine unerfreuliche: Brenden Aaronson hatte sich während des Aufwärmens verletzt. Nicolas Capaldo rückte in die Startformation, die sich an vier Positionen von jener beim Cup-Erfolg am Mittwoch unterschied. Auch der Spielcharakter war ein anderer. Die Kreativität des WAC litt sichtbar unter der Abwesenheit von Michael Liendl. So gehörte die druckreiche Anfangsphase unseren Burschen, und ihr erster Andeuter war auch gleich der erste Wirkungstreffer. Capaldo setzte mit einem weiten Pass Noah Okafor in Szene, der sich den Ball auf seinen starken Rechten legte und unhaltbar in die kurze Ecke abzog (15.). Junior Adamu erhöhte Minuten später beinahe aus einem Tohuwabohu in der Box. Den hier verpassten Treffer holte er dann in der 27. Minute nach. Einer von vielen hohen Ballgewinnen bot Capaldo eine Menge Raum und Zeit, die er sich genehmigte, ehe er einen feinen Pass auf Adamu streichelte. Unser junger Stürmer nagelte von der Strafraumgrenze auf die Hütte und traf perfekt ins Eck.

Noch vor der Pause schickte sich Luka Sucic an, umgehend auf 3:0 zu erhöhen. Im Duell mit Goalie Kofler versagten noch die Nerven. So nahm sich der heutige Bindenträger Rasmus Kristensen der Aufgabe an. Sein Distanzschuss senkte sich exquisit ins Kreuzeck – ein wahres Captain’s Goal (36.)!

Camara kam nach der Pause für Okafor, man merkte, dass Matthias Jaissle um die Standfestigkeit der 3:0-Führung wusste. So wurde das Spiel beinahe gemütlich, ohne große Aufregung, ohne Torchancen. Daran änderte auch die Hereinnahme von Michael Liendl bei den Kärntnern nichts. Auch bei uns kam in der Folge der eigentliche Kapitän aufs Feld. In der 61. Minute übernahm Andi Ulmer wieder seine Binde.

Inhaltlich gab es wenig zu berichten, ehe Maurits Kjaergaard das Rund aus einem Pressball an der Strafraumgrenze erbte, sich nicht zwei Mal bitten ließ und Kofler überwand (68.). 4:0, jetzt waren freilich auch die letzten Zweifler von der Gewissheit unseres Sieges überzeugt. Unsere Mannschaft trat beflügelt auf. Es war eine Freude, ihr zuzusehen.

Nur wenig später kam es zur lang erwarteten Rückkehr von Zlatko Junuzovic, der zum ersten Mal seit August für unsere Roten Bullen auflief. Jerome Onguene tat es ihm Minuten darauf gleich. Er hatte seit dem Afrika-Cup aufgrund einer Malaria-Infektion gefehlt. Sie alle spielten sich launig dem Schlusspfiff entgegen. Bevor jener ertönte, sollte sich aber noch ein kleiner Schönheitsfehler einschleichen. Bei einem schön vorgetragenen Angriff gelangte Eliel Peretz etwas glücklich an das Leder. Kurzentschlossen zog er ab und traf sehenswert zum 1:4-Endstand (87.).

Statements:

Maurits Kjaergaard:

Es ist niemals ein leichtes Spiel. Wir haben es heute mit und gegen den Ball gut gemacht, Chancen herausgespielt und diese dann auch kaltschnäuzig genützt. Ich freue mich auch, dass ich heute für 90 Minuten involviert war.

Zlatko Junuzovic:

Es war ein sehr gutes Gefühl, wieder mit den Burschen auf dem Platz zu sein. Natürlich war es für mich etwas einfacher, bei diesem Ergebnis ins Spiel zu kommen. Ich musste hart arbeiten. Die Monate waren nicht einfach, darum freut es mich jetzt umso mehr, zurück zu sein.

Aufstellung

Wechsel

Camara für Okafor (46.), Ulmer für Wöber (62.), Junuzovic für Sucic (74.), Van der Brempt für Kristensen (74.), Onguene für Piatkowski (84.)

Gelbe Karte

Wöber (5./Foul)

Nicht einsatzbereit

Aaronson (Knie), Guindo (Rücken), Koita (Knie), Okoh (Knie), Vallci (Oberschenkel), Sesko (Rot-Sperre)