Unser Auswärts-Marathon geht im Innviertel weiter

Auf nach Oberösterreich

Ein Spiel jagt das nächste: Keine 72 Stunden nach unserem Sieg in der 3. Runde des UNIQA ÖFB Cups in St. Pölten steht unser nächstes Auswärtsspiel in der Bundesliga gegen die SV Ried auf dem Programm.

Englische Wochen am Fließband, doch von zu viel Belastung möchte unser Coach Matthias Jaissle deshalb noch lange nicht sprechen und sieht den Kader als gut gerüstet an: „Wir haben im Cup zuletzt ein paar frische Spieler gebracht. Körperlich sollte es trotz des straffen Programms also keine Probleme geben.“  Beim 3:0-Erfolg gegen St. Pölten war unsere Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Sturm Graz auf gleich sieben Positionen verändert, und auch gegen die SV Ried dürfte sich wieder einiges tun – schließlich steht nur wenige Tage später das UCL-Spiel in Wolfsburg an.

Erst richten wir unseren Blick aber auf die 13. Runde der ADMIRAL Bundesliga und unsere Reise nach Oberösterreich ins Innviertel. Die auf Rang neun liegenden Rieder mögen durch ihre Platzierung zwar unscheinbar wirken, doch sind sie seit zehn Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen. Die „Wikinger“ sorgten am Mittwoch zudem für eine kleine Cup-Sensation, als sie Sturm Graz mit 2:1 aus dem Bewerb rauswarfen.

Der Rieder Cup-Erfolg gegen Graz hat verdeutlicht, worauf unsere Roten Bullen am Samstag besonders achten müssen. Für den ersten Treffer des Abends nutzte das Team von Trainer Andreas Heraf einen Fehler der Sturm-Defensive eiskalt aus und zeigte sich blitzschnell im Umschaltspiel. Tor Nummer zwei entstand aus einem Eckball heraus. 

Doch was die Offensive anbelangt, scheint Ried ein Gegner zu sein, der unseren Stürmern besonders zusagt: In den letzten acht Bundesliga-Duellen mit den Oberösterreichern gelangen uns 25 Tore – also im Schnitt 3,1 pro Partie. Der Höhepunkt war dabei das Hinspiel der aktuellen Saison, als wir die SVR mit 7:1 besiegten. Einen abermaligen Triumph in dieser Dimension darf man sich nicht erwarten, drei Punkte sollen aber auf jeden Fall wieder her!

Personelles

Zlatko Junuzovic (Ferse), Sekou Koita (Knie), Kamil Piatkowski (Knöchel), Benjamin Sesko (Oberschenkel), Oumar Solet (Knie) und Albert Vallci (Achillessehne) fehlen verletzungsbedingt.

Statements

Matthias Jaissle über …

… das Spiel gegen Ried:

Natürlich wollen wir unseren guten Lauf in der Liga fortführen und das Spiel gewinnen. Aber wir wissen auch, dass wir dazu wieder eine gute Leistung benötigen. Das Ergebnis vom Hinspiel spielt überhaupt keine Rolle mehr. An diesem Tag ist einfach sehr viel gut für uns gelaufen. Wir können das schon gut einordnen. Außerdem hat Ried mit dem Cup-Erfolg bei Sturm noch einmal deutlich gezeigt, dass wir sie auf gar keinen Fall unterschätzen dürfen.

Jerome Onguene über …

... die Erwartungen:

Wir haben einen tollen Lauf und wollen den natürlich auch in Ried fortsetzen. Der hohe Erfolg aus dem ersten Match gegen die Rieder spielt dabei überhaupt keine Rolle mehr, das ist schon lang vorbei. Wir müssen uns auch diesmal wieder auf eine sehr defensive Mannschaft einstellen. Geduld, gute Chancenauswertung und möglichst viel Druck sind da wohl der Schlüssel zum Erfolg.

... seinen persönlichen Lauf:

Ich weiß ja, wie schnell es im Fußball oft gehen kann. Deshalb habe ich mich trotz einer schwierigen Ausgangsposition dafür entscheiden, beim FC Red Bull Salzburg zu bleiben. Dadurch war ich auch bereit, weiter gut zu trainieren, und mental darauf vorbereitet, zum Einsatz zu kommen. Ich denke, meine Leistungen bestätigen das.

Die letzten BL-Duelle gegen die SV Ried:

01.08.2021  FC Red Bull Salzburg – SV Guntamatic Ried    7:1
27.01.2021  FC Red Bull Salzburg – SV Guntamatic Ried    3:0
26.09.2020  SV Guntamatic Ried – FC Red Bull Salzburg    1:3
29.04.2017  FC Red Bull Salzburg – SV Guntamatic Ried    1:1
19.02.2017  SV Guntamatic Ried – FC Red Bull Salzburg    1:6