Den Einzug in die nächste Cup-Runde anvisiert

K.-o.-Duell in Niederösterreich

Am Mittwoch um 19:00 Uhr sind wir im UNIQA ÖFB Cup auswärts beim SKN St. Pölten gefordert.

Sieben Tage, drei verschiedene Wettbewerbe: Gestärkt von den zwei Siegen gegen Wolfsburg und Sturm Graz geht der Blick nun in Richtung UNIQA ÖFB Cup. Im Achtelfinale treffen wir mit dem SKN St. Pölten auf ein Team aus der ADMIRAL 2. Liga, nachdem es in den ersten zwei Runden mit Wels (4:1) und Kalsdorf (8:0) gegen zwei Regionalligisten ging.

Die Niederösterreicher teilen sich nicht nur das Abbild des Wolfes mit unserem letzten UCL-Gegner, sondern pflegen auch eine enge Partnerschaft mit dem VfL Wolfsburg. Im Sommer musste man beim SKN allerdings den Abstieg aus der Bundesliga hinnehmen und hatte auch noch zu Beginn dieser Saison so seine Probleme. Eine Serie von drei Siegen en suite brachte dann aber einiges an Punkten ein, weshalb St. Pölten aktuell auf Rang 11 liegt. Dieser Erfolgslauf fand am vergangenen Wochenende beim 0:2 gegen Kapfenberg jedoch sein Ende.

Mixed Zone vor dem Cup-Spiel gegen SKN St. Pölten

In den ersten zwei Cup-Runden bekamen es die niederösterreichischen Wölfe – genau wie wir – mit zwei Regionalliga-Gegnern zu tun. Während sich die Truppe von Trainer Stephan Helm gegen den FC Lauterach mit einem souveränen 5:0-Sieg noch leichttat, brachte man den 3:2-Erfolg gegen Schwaz nur relativ knapp ins Ziel – und das, obwohl man bereits mit drei Treffern in Führung gelegen war.

Letzte Saison konnten wir unsere beiden Bundesliga-Duelle gegen St. Pölten mit 4:1 und 8:2 klar gewinnen. 2014 trafen wir im Cup-Finale auf die Niederösterreicher und schnappten uns mit einem 4:2-Sieg den Titel.

ÖFB TV übertragt das Spiel am Mittwoch um 19:00 Uhr im Livestream.

Personelles

Zlatko Junuzovic (Ferse), Sekou Koita (Knie), Kamil Piatkowski (Knöchel), Benjamin Sesko (Oberschenkel), Oumar Solet (Knie) und Albert Vallci (Achillessehne) fehlen verletzungsbedingt.

Statements

Matthias Jaissle über ...

... die Ausgangslage:

So ein K.-o.-Spiel birgt immer ein Risiko. Der Underdog – in diesem Fall St. Pölten – will uns vor große Herausforderungen stellen. Dessen sind wir uns bewusst, wir dürfen uns da keine Fehler erlauben. Aber wir sind guter Dinge, gehen mit breiter Brust in das Duell und werden alles dafür tun, dass wir eine Runde weiterkommen.

... die Vorbereitung auf den Gegner:

Nachdem die St. Pöltner nicht perfekt in die neue Saison gestartet sind, haben sie – mit Ausnahme des letzten Spiels gegen Kapfenberg, das man verloren hat – eine kleine Serie gestartet. Man sieht bei der Analyse die Muster und Abläufe im Spiel deutlich, da sind wir gut vorbereitet.

Luka Sucic über ... 

... die Motivation des Teams:

Unsere Zielsetzung ist klar: Wir wollen das Spiel gewinnen und in die nächste Cup-Runde einziehen. Auf dem Papier sind wir klarer Favorit, müssen das Ganze aber dennoch mit 100 Prozent angehen. Dann bin ich mir sicher, dass wir weiterkommen. Unsere Mannschaft will unbedingt ins Cup-Finale kommen, wir sind richtig geil darauf.