Athletiktraining unserer Burschen

Am Sonntag sind unsere Burschen nach einer intensiven Trainingswoche in Estepona wieder wohlbehalten in Salzburg angekommen. Vor ein paar Tagen haben wir das Thema Ernährung durchleuchtet, nun wollen wir uns einem weiteren, essenziellen Baustein widmen: dem Athletiktraining. Wir haben in Spanien Patrick Eibenberger begleitet und sein Tun einmal ganz genau unter die Lupe genommen:

Unsere Aufgabe ist es, unsere Spieler einerseits verletzungsfrei zu halten, andererseits wollen wir sicherstellen, dass sie sich in den kritischen Leistungskriterien wie Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit kontinuierlich verbessern. Diese Komponenten müssen dann am Fußballplatz forciert trainiert werden.

Frei nach dem Motto „Man kann der beste Techniker sein. Aber wenn man körperlich nicht fit ist, wird man es nie ganz nach oben schaffen.“ arbeitet unser Betreuerteam akribisch daran, das Letzte aus unseren Burschen herauszukitzeln. „In der Vorbereitung, in der die athletische Komponente vermehrt in den Vordergrund rückt, ist man wohl oder übel das ungeliebte Kind in der Mannschaft“, scherzt Patrick. Dabei setzt man im Training auf viel Innovation, überlässt nichts dem Zufall und probiert viele neue Dinge aus, um die Grenze der Belastbarkeit noch besser ausloten zu können.

So ist auch der klassische Schlitten für die Sprint- und Beschleunigungsfähigkeit Schnee von gestern. Heutzutage wird das mit Geräten, die auf elektronische Art und Weise arbeiten, abgebildet. Der Widerstand wird individuell über ein Tablet geregelt, sodass das Momentum nur einmal überwunden werden muss und der Spieler ein besseres Sprintgefühl hat. Ganz am Beginn des Beitrages haben wir das Wort „verletzungsfrei“ verwendet. Aber wie beugt man dem im Trainingsalltag vor. „Wir haben ein wichtiges Tool, das die exzentrische Kraft auf der Rückseite der Beinmuskulatur misst. Diese Kraft ist stark an die Verletzungsmechanismen der Oberschenkelmuskulatur gekoppelt. Das ist bei Spielern die häufigste Verletzung, die es einzudämmen gilt“, ergänzt Patrick Eibenberger. Die Kicker erhalten schnell Feedback, und die errungenen Erkenntnisse werden in die Trainingssteuerung einbezogen.

Und dann wird oft diskutiert, wer die meisten Kilometer in einem Spiel abspult und wer eigentlich der Schnellste im Team ist. „Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, Patson Daka, aber im Europa League-Spiel gegen Marseille war Ray Yabo mit 34 km/h der absolut Schnellste“, klärt Patrick Eibenberger auf. Dieser Fakt überrascht auch Ray: „Das überrascht mich wirklich, zumal ich in diesem Spiel das Gefühl hatte, überhaupt nicht vom Fleck zu kommen.“

Wem das noch nicht genug Infos waren und wer noch tiefer in die Methoden des Athletiktrainings einblicken möchte, dem können wir den nachstehenden Clip empfehlen.

Athletiktraining unserer Burschen