Torschützen: Dabbur (34., 75., 86., 90.+1), Minamino (47.) bzw. Sax (41./FE)

Unsere Mannschaft startet mit einem 5:1-Heimsieg über die Wiener Austria ins heiße Meistergruppen-Finish. Nach einem 1:1 zur Pause verzückten unsere Burschen in der zweiten Spielhälfte mit Offensivpower und großem Siegeswillen.
 

Spielbericht

Bei traumhaftem Sonnenschein in der Red Bull Arena zeichnete sich zunächst eine Geduldspartie ab. Nach mehreren Zweikämpfen im Mittelfeld, allesamt auf engstem Raum geführt, war es die Austria, die in der 9. Minute die erste Chance dieses Spiels zu verzeichnen hatte, aber zum Glück die frühe Führung verpasste. Sax chipte den Ball nach einem Lochpass durch unsere Abwehr zwar über Cican Stankovic, aber auch neben das Ziel. Ansonsten versuchte unsere Mannschaft, zu agieren, schaffte es aber lange Zeit nicht, bis in die Gefahrenzone der Gäste vorzudringen. So dauerte es bis zur ersten Großchance für uns bis zur 21. Minute. Fredrik Gulbrandsen rutschte in einen Lainer-Stanglpass hinein, brachte aber nicht mehr genügend Druck hinter die Kugel, sodass Goalie Pentz in dieser Situation sicher zur Stelle war. Die Offensivbemühungen der Rose-Elf nahmen von nun an zu, was sich wenig später auch am Spielstand bemerkbar machen sollte. Nachdem Munas Dabbur in der 27. Minute volley aus aussichtsreicher Position noch vergeben hatte, ließ er seine zweite Möglichkeit nicht aus und schloss eine traumhafte Lainer-Hereingabe staubtrocken zum 1:0 ab (34.). Der Jubel währte aber nicht allzu lange. Wenige Minuten vor der Halbzeit zeigte Schiedsrichter Drachta nach einer ungeschickten Aktion von Cican Stankovic auf den Punkt, Sax verwandelte für die Veilchen eiskalt zum 1:1-Ausgleich. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur Pause.

BL-23: RBS vs. FAK

Die zweiten 45 Minuten waren dann von purer Dominanz unserer Burschen geprägt. Mit viel Feuer aus der Kabine gekommen, dauerte es keine zwei Minuten, bis wir unsere Führung wiederherstellen konnten. Takumi Minamino zog ohne Gegenspieler Richtung Pentz und stellte mit seinem satten Schuss auf 2:1 (47.). Der Startschuss zu rollenden Angriffen im Minutentakt war nun gefallen. Und nur drei Minuten später zappelte das Leder wieder im Netz, doch das Schiedsrichtergespann gab Fredrik Gulbrandsens vermeintliches 3:1 wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung zu Recht nicht (50.). Falsch lag es hingegen, als Freddie in der 65. Minute im 16er klar zu Fall gebracht wurde, der Elfmeterpfiff jedoch ausblieb. Unbeirrt spielte unsere Mannschaft weiter und nahm das gegnerische Gehäuse unter Dauerbeschuss. Immer wieder wirbelten Takumi Minamino (53., 70., 71.) und Munas Dabbur (67.) durch die Wiener Defensive, verpassten es zunächst jedoch, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. In der 75. Minute war es dann schließlich so weit: Munas Dabbur verwertete einen Elfmeter im Nachschuss und machte mit unserem dritten Tor alles klar. Unser Israeli hatte aber noch immer nicht genug und legte in der Schlussphase zwei weitere Treffer drauf. So jagte er zuerst in der 86. Minute das Spielgerät von der Strafraumgrenze ins linke Kreuzeck, ehe er in der Nachspielzeit mit einem gefühlvollen Heber den 5:1-Endstand besorgte.

Statements

Marco Rose

Wenn man das erste Spiel im Meister-Play-off gewinnt, dann sind wir natürlich sehr zufrieden. Die erste Halbzeit war nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt. Die Austria hatte schon die eine oder andere Möglichkeit, aber wir sind natürlich sehr happy, dass wir am Ende trotzdem 5:1 gewonnen haben.

Stefan Lainer

Es ist ein klares Ergebnis dank einer souveränen Leistung. Wir haben auch schon in der ersten Halbzeit am Limit gespielt, aber die Austria hat es uns nicht einfach gemacht. Dadurch war das Spiel lange auf Messers Schneide. Zum Schluss hat sich aber die stärkere Mannschaft durchgesetzt, und wir haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. So kann’s jetzt weitergehen.

WECHSEL

Junuzovic für Szoboszlai (72.), Wolf für Gulbrandsen (77.), Prevljak für Minamino (84.)

Gelbe KarteN

keine

Nicht einsatzbereit

Van der Werff (Knie), Pongracic (Oberschenkel)