Torschützen: Dabbur (9., 47.), Vallci (36.), Gulbrandsen (56.), Wolf (67., 87.), Onguene (82.)

Vor ausverkauftem Haus und toller Stimmung ließen unsere Burschen zum Saisonkehraus nichts anbrennen, untermauerten einmal mehr unsere Vormachtstellung in der heimischen Liga und schickten den SKN St. Pölten ohne Punkte nach Hause. Der perfekte Startschuss für die Serienmeister-Feierlichkeiten ist somit geglückt.

Spielbericht

Von Beginn an entwickelte sich ein richtiges Fußballfest in der Red Bull Arena. Angetrieben von den Rängen – bereits nach wenigen Minuten ging die Welle durchs Stadion – drückten unsere Burschen aufs Tempo, ließen Ball und Gegner laufen. Unser erster Treffer war nur eine Frage der Zeit: Nach einer Ecke und Verlängerung von Freddie Gulbrandsen per Kopf stand Munas Dabbur goldrichtig und beförderte das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie. St. Pölten konnte unserem aggressiven und laufintensiven Spiel wenig entgegensetzen und hatte bei einem Dabbur-Abschluss, der knapp am kurzen Eck vorbeiging, ebenso Glück wie bei einem strammen Weitschuss von Diadie Samassekou, der an die Querlatte knallte. In dieser Tonart ging es munter weiter, und Munas Dabbur verfehlte im Rutschen nur knapp eine scharfe Hereingabe. Nach etwas mehr als einer halben Stunde staunten die 16.200 Zuschauer nicht schlecht, als Albert Vallci einen Freistoß aus ca. 20 Metern unaufgeregt und trocken zum 2:0 in die Maschen schoss. Gegen Ende der ersten Spielhälfte verzog Stefan Lainer knapp, ehe Freddie Gulbrandsen eine Topchance ausließ. Mit einer mehr als verdienten Führung nach einer richtig starken Vorstellung ging es in die Pause.

Auch in Durchgang zwei ging das Spiel zunächst nur in eine Richtung. Nach einem starken Angriff wurde Freddie Gulbrandsen gut in Szene gesetzt. Der Norweger schlenzte die Kugel über den Torhüter, und Munas Dabbur traf zum 3:0. Unsere Burschen spielten sich in einen wahren Rausch und kombinierten sich durch die Abwehrreihen der Niederösterreicher. Wenig verwunderlich, dass in Minute 56 durch Freddie Gulbrandsen das 4:0 gelang. Somit traf nach Dabbur auch Freddie in seinem letzten Spiel für unseren Klub. Nach weiteren Großchancen folgte ein besonders emotionaler Moment: Mit der Auswechslung von Christoph Leitgeb in der 66. Minute ging ein sehr erfolgreiches Spielerkapitel bei unserem Klub zu Ende. Nach 12 Jahren verließ der 34-jährige Steirer, der diesen emotionalen Moment noch einmal richtig genoss, unter Standing Ovations die Salzburger Fußballbühne. Es ging weiter Schlag auf Schlag. Leiti war noch keine Minute draußen, da schickte Dominik Szoboszlai Hannes Wolf auf die Reise. Der Offensivspieler ließ sich nicht zwei Mal bitten und traf zum 5:0. Und da fünf Tore für unseren Serienmeister-Feiertag scheinbar noch nicht genug waren, legte Jerome Onguene in der Schlussphase noch einen drauf und machte mit einem wuchtigen Kopfball das halbe Dutzend voll. Die Mannschaft von Marco Rose zeigte einmal mehr, dass man nie zufrieden und immer hungrig auf mehr ist: Hannes Wolf sorgte in einer überragenden Partie mit seinem zweiten Treffer zum 7:0 unter tosendem Applaus und Oh, wie ist das schön-Sprechchören für den Schlusspunkt. Die Party kann somit beginnen …

WECHSEL

Bernede für Leitgeb (66.), Onguene für Vallci (71.), Schlager für Szoboszlai (73.)

Gelbe Karten

keine

Nicht einsatzbereit

Van der Werff, Pongracic (Oberschenkel), Haaland (U20-Weltmeisterschaft), Minamino (Vorbereitung Nationalteam) und Junuzovic (Gelb-gesperrt)