FC Red Bull Salzburg ‒ SK Sturm Graz 0:0

Unsere Mannschaft kommt im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs nicht über ein torloses Remis gegen Sturm Graz hinaus. Munas Dabbur vergab vom Elfmeterpunkt die größte Chance auf den Sieg.

Spielbericht

Nach eher lahmen Anfangsminuten, in denen die Rose-Elf zwar nahezu durchgehend den Ball besaß, aber nicht ins Angriffsdrittel vordringen konnte, nahm die Partie dann zwischenzeitlich an Fahrt auf. So kam Takumi Minamino nach 13 Minuten binnen weniger Augenblicke zu den ersten zwei Abschlusschancen dieser Partie, beide Male verpasste er aber die Führung. Nachdem sein erster Versuch noch geblockt worden war, scheiterte der agile japanische Offensivmann wenig später nach herrlichem Junuzovic-Chip aus kürzester Distanz am glänzend reagierenden Sturm-Goalie Siebenhandl. Auf der Gegenseite prüfte Sturm-Angreifer Kiteishvili Cican Stankovic mit einem harmlosen Schuss aus halblinker Position, ehe die Partie in der Folge wieder mehr oder weniger einschlief. Bis auf einen Eze-Schuss über den Kasten (24.) und einen Ramalho-Weitschuss (26.), den Siebenhandl ohne Probleme entschärfen konnte, hatten beide Teams zunächst kaum weitere gefährliche Vorstöße vorzuweisen. Kurz vor der Pause war es jedoch wieder Takumi Minamino, der das 1:0 auf dem Fuß hatte, allerdings aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (45.). Ohne Tore ging es daher in die Kabinen.

BL-21: RBS vs. STU

Relativ ereignisarm blieb es leider auch in den zweiten 45 Minuten. Sturm Graz verteidigte mit einer Fünferkette erfolgreich gegen unsere Offensive, blieb dafür aber auch nach schnellem Umschalten meist ungefährlich. Torchancen waren somit Mangelware. Einzig nach einem ruhenden Ball gelang es uns, dem gegnerischen Kasten wieder näherzukommen. Andre Ramalho kam nach einer Freistoßflanke von Zlatko Junuzovic auf Umwegen zum Kopfball, setzte das Leder aber daneben (61.). Für Sturm hatte Kiteishvili mit einem Drehschuss innerhalb des Strafraums eine Halbchance, er verzog jedoch klar (66.). Die beste Möglichkeit dieser Partie sollte in der 74. Minute folgen. Schiedsrichter Oliver Drachta entschied nach einem Handspiel von Hierländer auf Elfmeter, und Munas Dabbur übernahm die Verantwortung. Der eingewechselte Goalgetter hob das Spielgerät vom Punkt aber leider knapp über die Querlatte und vergab so die Riesenmöglichkeit auf den Sieg. In der Schlussphase passierte nichts mehr, und es blieb bei der Punkteteilung.

Statements

Marco Rose: 

Wir hätten natürlich gerne gewonnen, müssen jetzt aber aufgrund des Spielverlaufs mit dem Punkt leben. Die Jungs haben heute viel probiert und waren wieder bereit, viel zu investieren. Trotzdem haben wir es uns in Teilbereichen selbst schwer gemacht und nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Wir müssen dranbleiben, dann geht die wilde Fahrt weiter.

Albert Vallci:

Es ist bitter aus unserer Sicht. Wir hätten uns den Sieg allemal verdient gehabt. Wir haben ein super Spiel gemacht, das Tempo hochgehalten und Sturm Graz unter Druck gesetzt. Leider haben wir unsere Chancen heute nicht genutzt.

WECHSEL

Dabbur für Gulbrandsen (61.), Szoboszlai für Mwepu (78.), Prevljak für Wolf (83.)

Gelbe KarteN

keine

Nicht einsatzbereit

Van der Werff (Knie), Pongracic (Oberschenkel)