Torschützen: Dabbur (20.), Haidara (22.), Gulbrandsen (89.) bzw. Laimer (70.), Poulsen (82.)

Im ersten Spiel in der UEFA Europa League-Gruppenphase knüpfen wir nahtlos an die überaus erfolgreiche vergangene Saison an und besiegen RB Leipzig auswärts mit 3:2.
 

Spielbericht

In einer von Beginn an sehr flotte Partie starteten wir zwar als aktiveres Team, die ersten Chancen verbuchte jedoch die Mannschaft von RB Leipzig. Aber sowohl der Abschluss von Konrad Laimer (8.) als auch jener von Marcel Sabitzer (9.) von knapp außerhalb des Gefahrenbereiches blieben in unserer Defensivreihe hängen. Kurz darauf gab es dann den ersten Aufreger: Ray Yabo war alleine aufs Leipzig-Tor gezogen und wurde an der Strafraumgrenze von Ibrahima Kanote zu Fall gebracht – das hätte Rot sein müssen, doch der Unparteiische ließ zum Unmut unserer kompletten Betreuerbank weiterspielen. In der 20. Minute war dann unsere Ersatzbank erneut auf den Beinen – aber dieses Mal, um zu jubeln! Dayot Upamecano hatte zwar nach einem misslungenen Rückpass von Stefan Ilsanker noch vor Munas Dabbur den Ball erreicht, spitzelte ihn aber sehr scharf zu seinem Schlussmann zurück. Von Goalie Yvon Mvogo kam der Ball nach dessen Abwehr direkt in Richtung Munas Dabbur. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und machte per Kopf dann alles perfekt – somit 1:0 für unsere Burschen. Nur zwei Minuten später war es ein perfekter Querpass von Andreas Ulmer, den Amadou Haidara ins leere Tor einschob und somit postwendend zum 2:0 nachlegte. Auch danach gaben wir ganz klar den Ton an und fuhren Angriff um Angriff, ein weiterer Treffer wollte aber trotz klarem Chancenplus vor dem Pausenpfiff nicht mehr fallen.

RB Leipzig vs. FC Salzburg

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte flachte das Spiel zwar etwas ab, in der 56. Spielminute war es aber der nächste Angriff unserer Burschen, der fast zum 3:0 führte. Lediglich die Stange verhinderte einen weiteren Treffer von Munas Dabbur. Auch danach war vonseiten RB Leipzigs kaum etwas zu sehen, während wir weiter total souverän und abgebrüht auftraten und uns weitere Tormöglichkeiten herausspielten. In der 70. Spielminute leistete sich Andreas Ulmer dann aber leider einen wirklich bitteren Patzer. Er hatte nach einem weiten Ball aus dem Mittelfeld quasi für Konrad Laimer das Spielgerät mit der Brust gestoppt, und dieser nützte diese „Vorlage“ eiskalt zum 1:2-Anschlusstreffer. Danach wirkten die Leipziger leider wie ausgewechselt und machten plötzlich das Spiel. Nach einer optimalen Flanke von Kevin Kampl in der 82. Minute war es dann Yussuf Poulsen, der am höchsten stieg und zum 2:2-Ausgleich einköpfte. Unsere Burschen steckten aber keineswegs auf, drückten weiter nach vorne und wurden für ihren Einsatz auch belohnt. Der eingewechselte Zlatko Junuzovic mit dem Zuspiel auf Hannes Wolf, der mustergültig auf Fredrik Gulbrandsen verlängerte – und dieser schob die Kugel via Innenstange zum 3:2 ins Leipzig-Tor ein (89.). Nach 95 Spielminuten war dann Schluss und der perfekte Auftakt in die neue UEFA Europa League-Saison perfekt.
 

Statements

Marco Rose:

Nach der Länderspielpause haben wir uns vorgenommen, mit Widerständen umzugehen und auf dem Platz zu zeigen, dass wir das auch 90 Minuten durchziehen. So ein 2:2 bei so einem Spiel ist dann schon ein Widerstand, den du erst einmal brechen musst. Ich hatte nie das Gefühl, dass sich die Burschen dadurch aus der Bahn haben werfen lassen. Sie haben weitergemacht und sich hintenraus dann mit einem Sieg belohnt.
 

Stefan Lainer:

Das war heute der erwartet schwere Gegner. Wir haben Leipzig heute mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Wir haben über das gesamte Spiel sehr aggressiv gespielt und haben viele entscheidende Zweikämpfe gewonnen. Wir sind heute alle ans Limit gegangen und konnten auch spielerisch überzeugen. Eine überragende Leistung, mit der wir sehr zufrieden sein können.
 

WECHSEL

Minamino für Yabo (71.), Gulbrandsen für Dabbur (84.), Junuzovic für Schlager (86.)

Gelbe Karten

Schlager (29./Foul), Haidara (79./Kritik), Pongracic (93./Foul)

Nicht einsatzbereit

Farkas (Knie) und Daka (Adduktoren) fehlten verletzungsbedingt, für Prevljak kam ein Einsatz noch zu früh.