Torschützen: Gulbrandsen (19.), Daka (90.+1)

Unsere Burschen mussten gegen unseren ersten Verfolger – der extrem mutig und spielfreudig agierte – heute viel investieren, belohnten sich dafür aber vor allem aufgrund der zweiten Hälfte mit einem verdienten 2:0-Auswärtserfolg. Acht Runden vor Schluss liegen wir damit wieder sieben Punkte vor dem LASK.
 

Spielbericht

Unsere Burschen starteten sehr aggressiv und mit gewohnt hohem Pressing in dieses Topspiel, aber auch der LASK attackierte früh und so entwickelte sich von Beginn an von beiden Seiten ein richtig flotter Bundesliga-Schlager. Das Heimteam wirkte in den Anfangsminuten eine Spur gefährlicher und fand in Minute 7 die erste Tormöglichkeit durch Dominik Frieser vor, die Cican Stankovic jedoch mit tollem Reflex entschärfen konnte. In der 19. Minute machte es Fredrik Gulbrandsen nach perfektem Zuspiel von Munas Dabbur besser und brachte unsere Burschen mit 1:0 in Front. In Minute 24 gab es dann Elfmeteralarm, nachdem Joao Victor im Strafraum zu Fall gekommen war, Diadie Samassekou hatte allerdings klar zuerst das Kunstleder gespielt. Im weiteren Verlauf ging es mit viel Tempo hin und her, und das Topspiel hielt, was es versprochen hatte. In der 32. Spielminute dann die Großchance der Linzer auf den Ausgleich, Maximilian Ullmann schob die Kugel im 16er aber rechts am Tor vorbei. Danach waren unsere Burschen zwar weiterhin sehr bemüht, der LASK drückte allerdings weiterhin ordentlich aufs Gas und machte uns so das Leben schwer. Demzufolge ging es mit unserer 1:0-Führung in die Pause.

BL-24: LASK vs. RBS

Kurz nach Wiederanpfiff hatten wir dann prompt eine gute Chance auf den zweiten Treffer. Erneut tauchte Fredrik Gulbrandsen vor Alexander Schlager auf, diesmal konnte er den LASK-Schlussmann aber nicht überwinden. In der 54. Minute waren die Hausherren wieder nah dran am Ausgleich, der Kopfball von James Holland verfehlte unser Tor jedoch. Neun Minuten später wurde es erneut brenzlig, nachdem Diadie Samassekou einen Flachschuss von Joao Victor noch abgefälscht hatte. Cican Stankovic war allerdings wieder hellwach und drehte das Spielgerät neben das Gehäuse. Vor den Augen von Teamchef Franco Foda nahmen danach die Intensität und das Tempo im Vergleich zu Durchgang eins etwas ab und unsere Burschen agierten fortan abwartender. In der Schlussphase kam der erst kurz zuvor eingewechselte Dominik Szoboszlai gleich zu einer Topchance, überhob LASK-Goalie Alexander Schlager, doch Dominik Frieser rettete noch vor der Linie. In der Nachspielzeit sorgte Joker Patson Daka für das 2:0 und somit für die Entscheidung, als er ein Zuspiel von Munas Dabbur nur mehr ins Tor schieben musste. Kurz vor dem Schlusspfiff beförderte dann unser dritter Wechselspieler, Smail Prevljak, das Leder noch ans Aluminium. So blieb es beim – aufgrund der zweiten Hälfte mehr als verdienten – Endstand von 2:0.
 

Statements

Marco Rose:

Wir freuen uns natürlich sehr. Jeder weiß, wie schwer es ist, hier zu gewinnen. Dass es ein schwieriges und intensives Spiel werden würde, wussten wir. Wir haben gut dagegengehalten, sind in den richtigen Momenten in Situationen gekommen, wo wir schnell umschalten und Tore machen konnten. Spielerisch hätten wir sicherlich mehr zeigen können, aber darum ging es heute nicht.
 

Fredrik Gulbrandsen:

Das heute war sicherlich ein verdienter Sieg. Wir müssen aber fokussiert bleiben und uns unsere beiden Ziele, Cup-Sieg und Meistertitel, vor Augen halten. Es sind noch einige Spiele zu spielen, noch ist nichts entschieden.
 

WECHSEL

Szoboszlai für Junuzovic (80.), Daka für Gulbrandsen (83.), Prevljak für Dabbur (90.+3)

Gelbe Karten

Junuzovic (37./Foul), Minamino (40./Foul), Samassekou (45.+1/Foul), Schlager (68./Foul), Lainer (79./Foul)

Nicht einsatzbereit

Van der Werff (Knie), Pongracic, Todorovic (beide Oberschenkel), Wolf (krank)