Torschützen: Okugawa (46.), Daka (74.)

Wir sind wieder da! Nach dem überzeugenden und immens wichtigen Erfolg am Donnerstag im Cup-Halbfinale gegen den LASK gelingt es unserer Mannschaft mit einem 2:0-Heimsieg über Sturm Graz im letzten Spiel des Grunddurchgangs, auch in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Spielbericht

Angetrieben vom Willen, die letzten Wochen mit einem zweiten Sieg binnen weniger Tage vergessen zu machen, wurde die Jagd nach den drei Punkten bereits nach zehn Minuten eröffnet – die erste Topchance ließ Dominik Szoboszlai nach einer Traumflanke von Albert Vallci aber noch ungenützt (10.) Die Tonart des Spiels wurde auf diese Weise aber vorgegeben. Unsere Mannschaft drückte, konnte die dicht gestaffelte Defensive der Gäste trotz zahlreicher guter Vorstöße jedoch zunächst nicht durchbrechen. So führten Abschlüsse von Berisha (17., 32.), Ulmer (21.) und Okafor (30.) leider nicht zum gewünschten Erfolg, was sich beinahe gerächt hätte: Aus dem Nichts fand Röcher nach einem ruhenden Ball plötzlich die Chance zur Führung vor, scheiterte aber aus kürzester Distanz gleich doppelt am gut postierten Cican Stankovic (34.), der einmal mehr bewies, dass man auf ihn zählen kann, wenn er gebraucht wird, und mit seiner Rettungstat gleichzeitig die beste Chance der ersten Hälfte einleitete. Im direkten Gegenzug nämlich verpasste Noah Okafor das 1:0 nur knapp, als er eine Kopfballablage von Dominik Szoboszlai aus sechs Metern volley über den Querbalken setzte. 0:0 lautete somit der Pausenstand.

BL-22: RBS vs. STU

Acht Sekunden nach Wiederanpfiff sollte die Anzeigetafel aber dann doch umschalten. Denn unsere Mannschaft stürmte nach dem Anstoß fest entschlossen nach vorne und läutete mit einem Blitzstart den zweiten Spielabschnitt ein. Masaya Okugawa drückte eine scharfe Hereingabe von Andreas Ulmer über die Linie, was das langersehnte 1:0 bedeutete (46.). Die destruktive Herangehensweise der Grazer änderte sich dadurch aber nicht. Zur Folge hatte dies eine vorübergehende Phase des Leerlaufs, bis es in der Schlussphase wieder flotter zuging – was aber vor allem daran lag, dass unsere Burschen wieder einen Zahn zulegten. Nachdem ein Ramalho-Volley nach 66 Minuten noch zu ungenau ausgefallen war, machte es Patson Daka in Minute 74 besser und mit dem 2:0 den Deckel drauf. Dominik Szoboszlai bediente Patson mustergültig mit einem Pass in die Schnittstelle und unser bester Torschütze der laufenden Saison stellte abgebrüht auf 2:0. Mit der komfortablen Führung im Rücken konnte unsere Mannschaft noch befreiter aufspielen und fand durch Okugawa (87.), Szoboszlai (87.) und Mwepu (91.) weitere Möglichkeiten vor, um das Ergebnis höher ausfallen zu lassen, letztlich blieb es aber beim souveränen 2:0-Heimsieg.

Statements

Jesse Marsch:

Taktisch und was die Intensität angeht, haben die Jungs sehr gut gespielt. Unser Selbstvertrauen und unsere Idee von Fußball sind zurück in unserer Mannschaft. Das ist ein gutes Gefühl. Wir sind jetzt stärker. Wir haben zum zweiten Mal auch zu null gespielt. Wir hoffen, dass ein paar unserer verletzten Spieler diese Woche zurückkehren.

Andre Ramalho

Es fühlt sich sehr gut an. Wir haben sehr viel dafür gearbeitet. Wir wussten, wenn wir so weitermachen wie gegen den LASK, können wir viel erreichen. Großes Kompliment an die Mannschaft! Das ist das, was wir und die Fans von uns erwarten. Jetzt können wir eine Woche durchschnaufen und gegen Rapid wieder alles geben.

Aufstellung

WECHSEL

Daka für Okafor (57.), Bernede für Berisha (77.), Farkas für Ashimeru (90.)

Gelbe Karten

Wöber (63./Unsportlichkeit), Vallci (85./Foul)

Nicht einsatzbereit

Kristensen, Junuzovic, Hwang (alle Oberschenkel), Köhn (Knöchel), Koita (Adduktorenprobleme), Adeyemi (Muskelfaserriss), Camara (familiäre Gründe)