Torschützen: Ashimeru (33.), Koita (44., 79.), Okugawa (55.) bzw. Vallci (2./ET)

Unsere Mannschaft weiß auch mit mehreren Änderungen in der Startelf zu überzeugen und fährt gegen die Wiener Austria einen hochverdienten 4:1-Heimsieg ein. Sekou Koita & Co. drehen dabei nach einem frühen Rückstand schnell auf und zeigen viel Spielfreude.

Spielbericht

Angefangen hatte das Spiel zunächst denkbar schlecht. Die Austria erwischte unsere Mannschaft bereits nach zwei Minuten ganz kalt und ging durch ein unglückliches Eigentor von Albert Vallci, der eine Flanke per Kopf ins eigene Netz beförderte, früh in Führung. Generell gestaltete sich die erste halbe Stunde zäh. Die Veilchen zogen sich naturgemäß weit zurück und machten das Zentrum dicht. Trotzdem kam unsere Mannschaft zwei Mal durch Sekou Koita nicht ungefährlich vor den gegnerischen Kasten, unser malisches Stürmertalent hatte aber beide Male das Nachsehen (4., 10.). Auf der Gegenseite rettete Cican Stankovic in höchster Not gegen Dominik Fitz, der einen schnellen Konter zu Ende brachte, aber in unserer Nummer eins seinen Meister fand (24.). Unsere Burschen kamen nun immer besser in die Partie und konnten nach 33 Minuten den Bann brechen. Majeed Ashimeru leitete den Angriff selbst ein, brachte sich nach einem doppelten Doppelpass tief im 16er in Schussposition und glich zum 1:1 aus. Auf den Geschmack gekommen, kombinierte unsere Offensivreihe daraufhin immer besser und erspielte sich weitere Möglichkeiten durch Masaya Okugawa (37.) und Mohamed Camara (38.), ehe Sekou Koita kurz vor der Pause nach Maßflanke von Masaya Okugawa der wichtige Führungstreffer zum 2:1 gelang (44.).

In dieser Tonart ging es dann auch in den zweiten 45 Minuten weiter. Bemüht, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, ließ der dritte Treffer unserer Mannschaft nicht lange auf sich warten. 10 Minuten, um genau zu sein, war die zweite Hälfte alt, als Masaya Okugawa ein echtes Gustostückerl aus der Trickkiste zauberte und jubelnd zum 3:1 abdrehte (55.). Nach einem hohen Traumpass von Sekou Koita in die Spitze hatte unser japanischer Flügelstürmer direkt übernommen und den Austria-Schlussmann sehenswert überhoben. Die 12.450 Zuschauer in der Red Bull Arena zeigten sich zu Recht entzückt und sahen weitere rollende Angriffe unserer Mannschaft. Dem 4:1 am nächsten kamen dabei Prevljak (65.) und Ashimeru (68.), die beide aber am stärksten Austrianer, Ivan Lucic, scheiterten. Trotzdem sollte der Treffer nur eine Frage der Zeit sein, und so war es Sekou Koita, der in der Schlussphase per Abstauber schließlich auf 4:1 stellen konnte (79.). Unsere Mannschaft ließ auch in den Schlussminuten wie gewohnt nicht locker, beließ es aber letztlich beim 4:1.

Statements

Jesse Marsch

Das Gegentor war vielleicht ganz gut für uns. Wir müssen immer voll konzentriert spielen. Wir haben dann mit Tempo, Intensität und Schnelligkeit gespielt und mit vielen vertikalen Pässen agiert. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.

Andre Ramalho:

Wenn man so früh ein Gegentor bekommt, ist es natürlich schwer. Aber wir sind dann wacher und besser geworden. Nach dem Ausgleich sind wir dann besser reingekommen. Wir haben wieder gezeigt, dass, egal, was passiert, wir das Spiel drehen können. Kompliment an die Mannschaft!

Aufstellung

WECHSEL

Hwang für Prevljak (68.), Ulmer für Pongracic (68.), Daka für Wöber (79.)

Gelbe Karte

Farkas (45./Foul)

Nicht einsatzbereit

Walke (Fußwurzel), Bernede (Schienbeinbruch), Haaland (Infekt)