Testspiel-Remis gegen die WSG

Tore: Vallci (52.) bzw. Yeboah (13.)

Wir trennen uns in einem Testspiel mit der WSG Swarovski Tirol in der Red Bull Arena mit 1:1 (0:1). Den Treffer für unsere Roten Bullen erzielt Albert Vallci.

Die Matchanalyse:

In das Duell mit den Tirolern, genau eine Woche vor dem Cup-Finale, startete unser Team ambitioniert. Den ersten Erfolg versprechenden Angriff gab es in der 5. Minute, Noah Okafor kam jedoch knapp nicht zum Abschluss. Drei Minuten später wurde ein Schuss von Hee Chan Hwang im letzten Moment geblockt. In Führung ging dann allerdings der Tabellenzehnte der Tipico BundesligaYeboah nickte per Kopf nach einem Eckball ein (12. Minute). Patson Daka hätte es dem Tiroler Stürmer gleichtun könnten, verzog aber in Minute 18 per Kopf knapp.

Der Ausgleich für uns entsprang ebenfalls einem Eckball. Diesmal war es Albert Vallci bald nach der Pause, der aus kurzer Distanz auf 1:1 stellen konnte. Nach rund einer Stunde wechselte unser Trainer Jesse Marsch sein Team ordentlich durch, es kamen acht frische Spieler. Kurz nach dem Serientausch war es erneut Vallci, der für Aufsehen sorgte. Sein Freistoß aus rund 18 Metern ging nur knapp am Tirol-Tor vorbei. Vallci zum Dritten in der 82. Minute: Einen weiteren Corner setzte der Verteidiger aus guter Position über das Tor.

Was man sonst noch wissen sollte:

  • Rasmus Kristensen erlitt eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel, weiterführende Untersuchungen folgen in den nächsten Tagen.
  • Mohamed Camara ist seit wenigen Tagen wieder in Salzburg. Er wurde medizinisch durchgecheckt, ist gesund, hat gestern erstmals wieder mit dem Team trainiert und kam heute zu einem Kurzeinsatz.
  • Nicht im Einsatz hingegen war Masaya Okugawa aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel.
  • Am morgigen Samstag gibt es am Vormittag die nächste Trainingseinheit, Sonntag ist frei.

Statements:

Jesse Marsch:

Wir hatten im Spiel einen guten Start. Auch wenn die Qualität in manchen Szenen noch nicht ganz gepasst hat, waren Tempo und auch Intensität sehr ordentlich. Aber wir hatten das Spiel im Griff, und nach so einer langen Pause ist es normal, dass nicht alles funktioniert. Es ist wichtig für uns, zu verstehen, dass ein kleiner Fehler bei einer Standardsituation viel ausmachen kann. Insgesamt war es ein ordentlicher Test und eine gute Lektion für uns.

Max Wöber:

Nach der langen Pause, ich glaube, es waren neun Wochen, war es ein super Gefühl, wieder auf dem Feld zu stehen. Man merkt, dass die letzte Fitness vielleicht noch ein wenig fehlt. Aber es war ein sehr guter Test gegen einen sehr motivierten Gegner. Wir haben trotzdem unser Spiel gut durchziehen können und sehr dominant gespielt. Nach vorne waren wir nicht ganz so konsequent, wie es notwendig war. Aber letztlich war es ein sehr guter Test für das Cup-Finale nächste Woche.