Torschützen: Minamino (36.), Dabbur (77.) bzw. Hofmann (89.)

Wir sind weiter nicht aufzuhalten und krönen eine ereignisreiche Woche. Unsere Mannschaft setzt sich in einem heiß umkämpften Klassiker mit 2:1 gegen Rapid Wien durch und stellt damit den Startrekord mit acht Siegen ein.

Spielbericht

Unsere Mannschaft startete vor einer würdigen Schlagerspiel-Kulisse wie schon am Donnerstag mit viel Schwung in die Partie und schnürte die Gäste bereits früh in ihrer eigenen Hälfte ein. Trotz der klaren Überlegenheit konnte die Rose-Elf aber lange Zeit keinen Profit daraus schlagen und ließ so zunächst einige gute Chancen aus. So fanden sowohl Andreas Ulmer mit einem Weitschuss (21.) als auch Marin Pongracic (27.) und Munas Dabbur (28.) nach Standardsituationen keinen Weg am Rapid-Goalie vorbei, ehe Takumi Minamino nach 36 Minuten aber dann doch zur verdienten Führung einschoss. Der Japaner versenkte das Leder mit einem platzierten Schuss aus der zweiten Reihe im linken Eck und ließ die 15.973 Zuschauer in der Red Bull Arena erstmals jubeln. Von Rapid kam während der gesamten ersten 45 Minuten wenig bis gar nichts, und so blieben wir auch in der Folge weiter druckvoll. Amadou Haidara kam kurz vor der Pause per Distanzschuss noch zu einer guten Möglichkeit, verpasste es jedoch, die Führung zur Halbzeit zu erhöhen.

BL-8: RBS vs. SCR

Nach dem Seitenwechsel nahm unsere Elf zunächst etwas Tempo aus dem Spiel und ließ die Wiener so mehr am Match teilhaben, was sich beinahe auch gerächt hätte. So kam Pavlovic nach einer Unachtsamkeit zur Riesenchance auf den Ausgleich, scheiterte aber zum Glück an der linken Stange (57.). Bekanntschaft mit Aluminium machte auf der Gegenseite auch Munas Dabbur, der eine der zahlreichen Kontermöglichkeiten stark zu Ende spielte, aber Pech hatte, als die Kugel von Rapid-Goalie Knoflach nur an den Pfosten sprang (67.). Der nun abwechslungsreiche Klassiker lebte spätestens von da an von der Spannung, was sich auch auf den Rängen bemerkbar machte. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken erhöhte unsere Mannschaft dann aber wieder die Schlagzahl und drückte auf die Vorentscheidung, die nach 76 Minuten auch fallen sollte: Hannes Wolf eroberte die Kugel in der gegnerischen Hälfte, fand mit seiner Maßflanke Munas Dabbur und der vollendete traumhaft zum 2:0. In der Schlussphase agierte unsere Elf weiter offensiv und hatte durch einen Ramalho-Volleyschuss sogar die Chance auf das 3:0 (86.), musste letztlich aber doch noch zittern. Rapid kam nach einem Eckball zum Anschlusstreffer (89.) und witterte plötzlich die Gelegenheit, doch noch einen Punkt mitzunehmen – und traf nach einer Ecke sogar zum vermeintlichen Ausgleich, der aber wegen eines Foulspiels an Diadie Samassekou zu Recht nicht gegeben wurde. Am Ende blieb es damit beim verdienten Sieg für uns.

Statement

Marco Rose:

Die Jungs machen das in dieser Saison bis hierhin herausragend. Sie haben wieder die richtige Einstellung zum Spiel gefunden, sind marschiert und haben guten Fußball gespielt. Wir haben sehr, sehr verdient gewonnen. Es war eine super erste Halbzeit von uns, hatten in der zweiten Halbzeit dann ein, zwei Phasen, in denen Rapid ein Stück weit aufgekommen ist, aber insgesamt haben wir relativ schnell wieder Zugriff bekommen und hatten Chancen, das Ding früher klarzumachen. Aber nach dieser Woche diese Leistung – Hut ab vor meinen Jungs.

WECHSEL

Wolf für Gulbrandsen (64.), Mwepu für Haidara (84.)

Gelbe Karten

keine

Nicht einsatzbereit

Farkas, Yabo (beide Knie), Daka (Adduktoren), Prevljak (Sprunggelenk)