Der Titel kommt heim!

Torschütze: Daka (33., 56.)

Es ist amtlich. Der Meistertitel ist wieder dort, wo er hingehört! Eine überzeugend-dominante Leistung sichert uns gegen unseren Hauptverfolger Rapid den Sieg und die Meisterschaft. Jetzt wird gefeiert!

Spielbericht

Die Wiener stießen an, wir legten los, hoch motiviert, aber nervös. Man merkte, dass es hier um viel ging, um die österreichische Meisterschaft, im eigenen Haus gegen den ewigen Rivalen. Rapid ging im untypischen 3-4-3 ins Spiel und opferte Ercan Kara für mehr Präsenz in den Zweikämpfen. Kühbauers Plan ging auf. In der Startphase begegnete man sich auf Augenhöhe, ohne nennenswerte Höhepunkte. Die Pässe kamen selten präzise, wenn sie gut kamen, war es dennoch unbequem, weil wir häufig mit dem Rücken zum gegnerischen Tor agieren mussten. Rapid setzte Nadelstiche, doch mehr als ein paar Eckbälle sprangen dabei nicht heraus.

Ganze 33 Minuten verstrichen so, ehe durch unseren ersten Torschuss unser Führungstor fiel. Mergim Berisha steckte Patson Daka das Leder in die Gasse. Über eine grünbestutzte Wade kullerte der Ball ins Tor. Der designierte Torschützenkönig drehte zum Jubel ab (33.). Die folgenden, hart geführten Minuten versagten beiden Teams weitere Chancen bis zur Halbzeit.

BL-30: RBS vs. SCR

Gleich nach der Pause ergaben sich Räume und folgerichtig Möglichkeiten. Die erste gehörte Rapid. Eine 3 zu 2-Überzahl vergaben sie stümperhaft. Fast im Gegenzug verlud Toni Bernede zwei Rapidler mit einem traumhaften Haken, seinen Schlenzer klärte Strebinger akrobatisch. Der Keeper sah nun einem stressigen Abend entgegen. Zunächst klatschte der Versuch von Zlatko Junuzovic an die Stange. Sekunden später gab sich Patson Daka keine Blöße und schnibbelte das Ding humorlos in die lange Ecke (56.).

Rapid flogen die Trümmer nur so um die Ohren. Wir verzeichneten Chance um Chance. Sie alle zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Die Intensität der ersten Halbzeit forderte ihren Tribut. Spätestens mit dem zweiten Treffer war der Wille Rapids gebrochen. Ohne große Mühe plätscherte das Geschehen dahin. Im Gegensatz zum Halbzeitbeginn hatte es sich nun deutlich beruhigt. Nur ein Mal musste sich Cican Stankovic nach einem Kopfballversuch von Ercan Kara strecken. Er parierte spektakulär und zugleich sicher.

Den Abschluss lieferte ein unschöner Ellbogencheck von Max Hofmann gegen Rasmus Kristensen, für den der Grün-Weiße zu Recht vom Platz gestellt wurde. Fast hätte sich Patson Daka noch mit einem dritten Treffer verewigt, doch das war alles egal, denn mit dem Abpfiff von Schiri Hameter waren wir Meister!

Zu den Statements

Wechsel

Adeyemi für Berisha (66.), Bernardo für Bernede (77.), Seiwald für Mwepu (77.), Okafor für Aaronson (90.), Farkas für Kristensen (90.)

Gelbe Karten

keine

Nicht einsatzbereit

Vallci (Achillessehne)

Stimmen nach dem Spiel gegen Rapid