Pflichtsieg gegen St. Pölten

Torschützen: Daka (17.), Mwepu (33.), Aaronson (69.), Berisha (90.+4/FE) bzw. Booth (12.)

Unsere Mannschaft knüpft an die Leistung unter der Woche gegen Sturm Graz an und fährt gegen den SKN St. Pölten einen klaren 4:1-Heimsieg ein.

Spielbericht

Ohne Umstellung im Vergleich zum 4:0-Cup-Erfolg am Mittwoch und somit erneut im 4-3-3-System schickte Jesse Marsch seine aktuell beste Elf aufs Feld, sah aber gleich zu Beginn, dass der SKN in dieser Partie ein gewichtiges Wort mitreden wollte. So zeichnete sich bereits früh ab, dass ein hartes Stück Arbeit warten sollte – und gleichzeitig auch ein attraktiver Schlagabtausch. So verbuchte Patson Daka nach zehn Minuten zunächst die erste Torannäherung mit einem etwas zu zentralen Schuss aufs Tor, ehe die St. Pöltner plötzlich die Führung bejubelten. Taylor Booth übernahm einen Abpraller von der Strafraumgrenze direkt und beförderte die Kugel per Flachschuss in den Kasten (12.). Die Antwort unserer Burschen folgte jedoch prompt. Patson Daka tauchte nach einem geblockten Ball allein vor Goalie Riegler auf und setzte mit einem gekonnten Heber zum 1:1 alles wieder auf null (17.).

In der Folge entwickelte sich eine offene Partie mit über Konter gefährlichen Gästen, wobei der Druck unsererseits mit Fortdauer der ersten Hälfte zunahm. Nachdem Mergim Berisha nach einer Kristensen-Maßflanke noch an Riegler gescheitert war (33.), machte es Enock Mwepu wenig später besser und versenkte eine Ulmer-Hereingabe per Halbvolley in den Maschen – 2:1 (33.). Die letzte Aktion in der ersten Hälfte gehörte ebenfalls uns, ein abgefälschter Schuss von Mergim Berisha fand aber ganz knapp nicht den Weg ins Tor (45.).

BL-20: RBS vs. SKN

Kam in der ersten Hälfte noch Gegenwehr von den Wölfen, war es nach Wiederanpfiff eher ein Spiel wie auf einer schiefen Ebene. Die Marsch-Elf spielte sich Chancen im Minutentakt heraus und ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, welche Mannschaft hier als Sieger vom Platz gehen würde. Junuzovic (46.), Wöber (50.), Ramalho (53.), Ulmer (56.) und Daka (64.) waren es, die längst auf 3:1 hätten stellen können, allerdings ihre Möglichkeiten nicht zu verwerten wussten.

Anders Brenden Aaronson. Der US-Shootingstar machte nach 69 Minuten den Deckel drauf, indem er im Sechzehner einen Haken nach rechts anstellte und platziert ins lange Eck einschoss – 3:1. Es ging munter weiter, beispielsweise durch einen Berisha-Weitschuss, der das Ziel nur haarscharf verfehlte (71.), ehe wir in der Endphase doch etwas Tempo rausnahmen. Für den Schlusspunkt zum 4:1 sorgte letztlich Mergim Berisha, der nach Foul an Rasmus Kristensen zum Elfmeter antrat und wuchtig verwandelte.

Statements

Jesse Marsch

Es war natürlich nicht ideal, in Rückstand zu geraten, aber die Antwort darauf war sehr stark. Wir sind im Lauf der 90 Minuten immer besser geworden. St. Pölten hat es gegen den Ball gut gemacht und viele Duelle gewonnen. Die Frage war, wie lange sie das Niveau halten können. Nach vielen intensiven Wochen war es insgesamt ein super Tag für uns.

Andreas Ulmer:

Es war lange ein enges Spiel, vor allem, weil St. Pölten über Konter doch gefährlich war. Erst als wir das dritte Tor gemacht haben, sind wir noch sicherer mit dem Ball umgegangen und haben dann auch verdient gewonnen. Wir waren zu Beginn im Gegenpressing nicht ganz da, haben dann aber intensiv gespielt und ein sehr ordentliches Spiel gemacht.

Aufstellung

Wechsel

Adeyemi für Aaronson (78.), Sucic für Daka (78.), Seiwald für Mwepu (85.), Affengruber für Junuzovic (90.)

Gelbe Karten

Ramalho (23./Foul), Daka (48./Foul)

Nicht einsatzbereit

Bernardo (Seitenbandteilabriss), Okafor (Muskelfaserriss im Adduktor), Vallci (Gelbsperre)