Torgala in Pasching

Torschützen: Eggestein (19.), Reiter (84.) bzw. Mwepu (20.), Okafor (21.), Daka (44.), Adeyemi (67., 72.)

Im ersten Spiel nach der Fixierung des achten Meistertitels in Serie geizt unsere Mannschaft nicht mit Toren und fährt in einem attraktiven Spiel einen 5:2-Auswärtssieg gegen den LASK ein.

Spielbericht

Mit sieben Veränderungen und der jüngsten Startelf der Saison (Durchschnittsalter: 22 Jahre, 263 Tage) ließ Jesse Marsch vor der Partie aufhorchen. Schnell wurde aber klar: Unserem gewohnten Spielfluss tat dies keinen Abbruch. Unsere Burschen starteten dementsprechend unbekümmert in die Partie, was sich auch gleich bemerkbar machte.

Sinnbildlich für eine wilde Anfangsphase folgten nämlich anschließend zwei irre Minuten mit drei Toren. Den Anfang machten dabei die Linzer. Eggestein vollendete einen schnellen Vorstoß aus spitzem Winkel zum 1:0 (19.), ehe unsere Burschen binnen kürzester Zeit nicht nur zurückschlugen, sondern das Spiel drehen konnten. Im direkten Gegenzug zur Linzer Führung sorgte erst Enock Mwepu mit einem Billard-Tor für den Ausgleich (20.), ehe Noah Okafor nach Adeyemi-Steilpass den hoch stehenden Linzern enteilte und das 2:1 bejubelte.

Nur 37 Sekunden Nettospielzeit, in denen der Ball im Spiel war, lagen zwischen dem Rückstand und unserer Führung. Während das Momentum also klar auf unserer Seite war, präsentierten sich unsere Burschen weiter gewillt – kurz vor der Pause machte sich dies auch bezahlt. Nachdem Patson Daka noch einen „Hunderter“ liegen gelassen hatte (37.), ließ er sich in Minute 44 nicht zwei Mal bitten und stellte nach einem Konter über Karim Adeyemi und Nicolas Seiwald auf 3:1.

BL-31: ASK vs. RBS

Die ersten 45 Minuten hatten es mit vier Treffern also in sich. Nicht minder spektakulär sollte es nach dem Seitenwechsel zugehen. Und doch brauchte die zweite Hälfte eine gewisse Anlaufzeit. Wir schrieben die 67. Minute, als Andre Ramalho mit einem Traumpass über das halbe Feld das Auge für Karim Adeyemi hatte und damit das 4:1 einleitete. Der Abschluss war für unseren Youngster nur noch Formsache, die Partie endgültig entschieden. Trotzdem wäre beinahe doch noch so etwas wie Spannung aufgekommen. So bekam der LASK nur wenige Augenblicke später einen Elfmeter zugesprochen, den unser Debütant im Tor, Nico Mantl, allerdings mit einem starken Reflex entschärfen konnte und seine Anfangsnervosität damit längst vergessen machte (70.).

Seine Vorderleute hatten auch in der Folge noch Spaß und taten noch einmal etwas für das Torkonto. Ein Fehlpass in der Linzer Hintermannschaft landete bei Patson Daka, der Karim Adeyemi zu seinem zweiten Treffer verhalf (72.).

Zehn Minuten später revanchierte sich der Doppeltorschütze bei Daka, der jedoch in Rückenlage vor dem leeren Tor vergab (84.). Verkraftbar, aber ärgerlich, zumal die Linzer es noch schafften, Ergebniskosmetik zu betreiben. Reiter verkürzte nach einem Flankenball frei stehend zum 2:5-Endstand aus Sicht des nunmehr Tabellenvierten.

Statements

Nico Mantl

Es ist ein unfassbar geiles Gefühl, hier für den FC Red Bull Salzburg spielen zu dürfen. Es ist super, dass wir gewonnen haben und dass ich einen Elfmeter halten konnte. Ich glaube, besser hätte es nicht laufen können. Klar ist Nervosität da, ich glaube aber nicht, dass es daran lag. Ich hatte einfach gedacht, ich hätte noch mehr Zeit, aber das ist hier natürlich noch mal ein anderes Niveau. Fehler gehören dazu, zum Glück hat es nicht geklingelt.

Karim Adeyemi

Wir haben uns darauf eingestellt, dass es ein hartes Spiel wird. Nach dem 0:1 ist uns eine gute Antwort mit zwei Toren gelungen. Wir haben das Spiel gemacht, auch wenn viel Rotation dabei war, und am Ende des Tages gewonnen.

Aufstellung

Wechsel

Aaronson für Mwepu (73.), Farkas für Kristensen (76.), Junuzovic für Okafor (76.), Berisha für Daka (84.), Ulmer für Adeyemi (84.)

Gelbe Karten

Bernede (65./Unsportlichkeit), Kristensen (70./Unsportlichkeit)

Gelb-Rote Karte

Bernede (74./Unsportlichkeit)

Nicht einsatzbereit

Vallci (Achillessehne)