Folgende Teams nehmen bei der von Freitag bis Sonntag (10. - 12. August) im Universitäts- und Landessportzentrum Rif stattfindenen Next Generation Trophy teil.

Red Bull Salzburg
Die jungen Roten Bullen: Österreich ist nicht genug
Entfernung zum Turnierort: Luftlinie Red Bull Arena - ULSZ Rif: 7,5 km

Knapp vorbei ist bekanntlich auch daneben. So erging es Martin Hinteregger von 19. bis 21. Juni 2009. Denn während sein Team, die U17 der Roten Bullen, bei der Premiere der Red Bull Next Generation Trophy am Start stand, war der Defensivmann aufgrund einer Verletzung nur Zaungast. Von dort aus sah er den vielen internationalen Youngsters auf die Beine und ärgert sich noch heute, dass er gegen Real Madrid nicht einlaufen konnte. Ein gutes Jahr später holte er übrigens vieles nach, als er am Abend des 21. Oktober 2010 sein Debüt in der Europa League gegen Juventus Turin feierte. Diese Geschichten schreibt der Nachwuchs der jungen Roten Bullen aus Liefering. Alljährlich rücken mittlerweile Toptalente wie eben Hinteregger, Teigl oder Martschinko in den Profikader nach. Die heimischen Junior-Ligen werden ohnehin längst dominiert. Darum ist das internationale Kräftemessen ein unabdingbarer Fixbestandteil in der Ausbildung. Österreich ich eben nicht genug.
Und der Nachwuchs? Die diesjährigen Hoffnungsträger vom Team von Coach Carlo Rietdijk und Marek Rzepecki wollen unbedingt gewinnen und sind bis in die Haarspitzen motiviert. Das Ziel nach dem Triumph 2011 ist klar: Her mit dem zweiten Titel!


New York Red Bulls
Big Apple-Boys: Der Apfel fällt auf fruchtbaren Boden
Entfernung: Luftlinie Red Bull Arena New Jersey - ULSZ Rif: 6.610 km

Die Zutaten sind erstklassig: Weltmetropole New York City, eine nagelneue Arena mit Platz für 25.000 Fans und immer mehr fußballbegeisterte Amerikaner: Den New York Red Bulls gehört die Kicker-Zukunft in den Vereinigten Staaten. Aber hat sie nicht schon längst begonnen? Im aktuellen Kader des schwedischen Trainers Hans Backe sticht nämlich niemand Geringerer als Superstar Thierry Henry hervor. Ein absolutes Qualitätszeichen. Der französische Supergoalgetter, der bei Arsenal London berühmt wurde, geht schon seit über zwei Jahren für die Big Apple-Boys auf Torjagd. Mit dem Gewinn der Major Soccer League hat's seit der Neugründung 2006 zwar noch nicht geklappt, 2008 gab's immerhin die erste Finalteilnahme.

Und der Nachwuchs? Der scheint seit 2007 unter dem Namen Red Bulls New York Academy auf. Mittlerweile gibt es von der U13 bis zur U18 fünf Jugendteams, die sich in einem Ligasystem der United States Soccer Federation beweisen. Eine Besonderheit zieht sich durch den gesamten Klub: Südamerika übt nicht zuletzt aufgrund seiner geografischen Nähe einen starken Einfluss aus. In den Adern vieler Kids fließt etwa kolumbianisches oder mexikanisches Blut. Welchen Stellenwert da der Fußball genießt, versteht sich ja von selbst.


FC Bayern München
Mir san die Bayern: Weil Erfolg verpflichtet
Entfernung: Luftlinie Allianz Arena – ULSZ Rif: 119 km Bayern.

Immer wieder diese verflixten Bayern. Sie sind schon zu beneiden. Sie haben das, was sich die restliche Fußballwelt am sehnlichsten wünscht: Erfolg am Fließband. Nur bei den Münchnern scheint der Erfolg eine berechenbare Variable zu sein. Ein Blick hinter die Kulissen verrät: Es wird auch alles Menschenmögliche unternommen, um ebendiese Erfolge zu gewährleisten. Ein Mosaikstein ist zum Beispiel das pompöse Trainingsgelände in der Säbener Straße 51. Die womöglich modernste Ausbildungsstätte für Kicker in Europa bietet der Münchner Jugend seit Jahrzehnten ein familiäres, aber hochprofessionelles Umfeld. Erst vor Kurzem verlieh sich das bekannte Kickerinternat wieder selbst die schönste Auszeichnung: Mit David Alaba, Thomas Müller, Sebastian Schweinsteiger und Holger Badstuber standen beim Rückspiel des Champions League-Halbfinales bei Real Madrid der vergangenen Saison gleich vier ehemalige Bayern-„Schüler“ im Einsatz.

Und der Nachwuchs? Der hat, zumindest was die Next Generation Trophy anbelangt, noch eine große Rechnung zu begleichen: Bei ihrem Auftritt 2011 mussten sich die künftigen Champions League-Akteure mit dem letzten Rang begnügen. Heuer wird das nicht mehr passieren – Erfolg verpflichtet.


Red Bull Brasil
Die Brasilo-Bullen: Zaubern bis in die Morgenstunden
Entfernung: Luftlinie Moisés-Lucarelli-Stadion - USLZ Rif: 9.924 km

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Kombination Brasilien und Fußball ergibt zwangsläufig Zauberei. Dabei wird bei den Roten Bullen aus Brasilien nichts dem Zufall überlassen – und noch weniger höheren Mächten. Fakten gefällig? Bitte festhalten! Ein 600.000 Quadratmeter großes Trainingszentrum, vier bestens gepflegte Fußballfelder, hochmoderne Fitnessanlagen, ein großer Relaxing-Pool, ein top ausgestattetes Klassenzimmer und sogar ein Sport-Restaurant kocht auf: Wenn's nach den Kickern aus São Paulo ginge, würde bis in die Morgenstunden gezaubert werden. Zum Glück stehen zum Drüberstreuen gut 100 komfortable Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten zur ständigen Verfügung. Die Mühen und Investitionen machen sich bezahlt: Der am 19. November 2007 gegründete Verein befindet sich mit der jungen Kampfmannschaft bereits in der zweiten Division von São Paulo. Spieler wie Salzburg-Stürmer Alan sind für die Brasilo-Bullen wohl der größte Anreiz, zum Sprung über den großen Teich anzusetzen.

Und der Nachwuchs? Red Bull Brasil ist der Nachwuchs. Die Profitruppe besteht hauptsächlich aus Jungspunden. Dahinter tummeln sich weitere, hochtalentierte Burschen. Ein schönes Beispiel: Bei ihrem ersten Antritt 2010 sicherten sich die „Futebol-Verrückten“ gleich Rang zwei. Respekt!


FC Swansea City
Die Schwäne: Nur Tore schießen ist schöner als fliegen
Entfernung: Luftlinie Liberty Stadium - ULSZ Rif: 1.292 km

Walisische Klubs auf rot-weiß-rotem Rasen? Glatte Fehlanzeige! Kein Wunder, ist der FC Swansea City doch auch der einzige Vertreter aus Wales, dem im Sommer 2011 mit dem Aufstieg in die Premier League überhaupt erst als Erster der Durchbruch nach ganz oben gelungen ist. Dennoch gibt's eine eindeutige Verbindung von der Mozartstadt zur keltischen drei Millionen Einwohner umfassenden Nation: Gerhard Tremmel, ein Jahr Tormann bei den Roten Bullen in der Bundesliga, übersiedelte vor gut einem Jahr ins Lager der „Schwäne”. Der Deutsche hat mit ein paar Einsätzen zumindest einen kleinen Anteil daran, dass der Traditionsclub weiterhin Höhenluft schnuppern darf. Mit dem Abstieg hatte der FC in der abgelaufenen Saison nämlich herzlich wenig am Hut.

Und der Nachwuchs? Man braucht gar nicht erst erwähnen, was beim bereits 1912 gegründeten Football Club großgeschrieben wird. Richtig, die Kleinen! Die kräfteraubende Rivalität mit dem FC Cardiff City verlangt ständigen „Nachschub”. Entsprechend werden die Kids nach britischer Tradition ausgebildet: kein Zurück im Zweikampf und voller Schub nach vorne. Ganz nach dem Credo der Schwäne: Nur Tore schießen ist schöner als fliegen.


Athletic Club Bilbao
Die Löwen: Brüllen für die Tradition
Entfernung: Luftlinie San Mames - ULSZ Rif: 1.341 km

Viele Fußballklubs behaupten ja von sich, ein echter oder der einzig wahre Traditionsklub zu sein. Aber kaum jemand kommt der Definition so nahe wie der Athletic Club Bilbao. Der 1898 ins Leben gerufene Verein an der spanischen Atlantikküste nimmt nämlich nur ganz bestimmte Spieler in seine erhabenen Reihen auf. Wer nicht aus den baskischen Regionen an der spanisch-französischen Grenze stammt oder zumindest baskische Vorfahren vorweisen kann, braucht die Schussstiefel gar nicht erst zu schnüren. Einmal Löwe, immer ein Löwe. Brüllen für die Tradition. Der Erfolg gibt den „Los Leones” jedenfalls recht. Der Gegner der Roten Bullen in der Europa League der vergangenen Saison heimste insgesamt schon acht Meistertitel ein. 2012 wurde zudem im Achtelfinale der Europa League niemand Geringeres als Manchester United eliminiert. In der ewigen Tabelle Spaniens ist derzeit Platz drei reserviert.

Und der Nachwuchs? Da gilt eine ziemlich einfache Formel: Nachwuchs ist gleich Profis. Denn die Stars der Kampfmannschaft kommen ja zu fast 100 Prozent aus dem eigenen Nachwuchs. Wird in Bilbao gut gearbeitet? Angesichts dieser Tatsache ist die Behauptung zulässig: Abgestiegen sind sie in 114 Jahren jedenfalls noch nicht.


FC Basel
Der Eff Cee Bee: Per Zeitungsinserat ins Glück
Entfernung: Luftlinie St. Jakob-Park - USLZ Rif: 410 km

Wir schreiben das Jahr 1893, 12. November. In der Basler Nationalzeitung scheint ein Inserat auf, das Fußballinteressierte zu einem Treffen einlädt. Dann geht alles ziemlich schnell. 72 Stunden später wird der FC Basel gegründet, eine Schweizer Legende ist geboren. Nicht erst seit dem Einzug ins Champions League-Achtelfinale 2012 zählen die Rot-Blauen, deren Logo Ähnlichkeit mit jenem des FC Barcelona aufweist, zu den ganz Großen bei den Eidgenossen. 15 Mal sicherte sich der von den Fans liebevoll genannte „Eff Cee Bee" die heimische Meisterschaft. Dass im aktuellen Meisterkader nicht weniger als sieben Akteure in der hauseigenen Nachwuchsschmiede geformt wurden, trägt seinen Teil zur allgemeinen Beliebtheit der Basler bei. Ein Vater der jüngsten Erfolgsgeschichte ist ein ehemaliger Trainer der Roten Bullen: Thorsten Fink coachte die Schweizer bis Anfang des Jahres. Seine ersten Trainersporen hatte er sich bei den Red Bull Juniors verdient.

Und der Nachwuchs? Die Jugendarbeit in Basel beginnt schon im frühen Vorschulalter. Unter der U8 sammeln die Piccolos mit zarten fünf, sechs Jahren erste Erfahrungen mit der beliebtesten Sportart der Welt. Seit vergangenem Herbst nimmt die U19 an der internationalen NextGen Series mit Tottenham Hotspurs, Inter Mailand, PSC Eindhoven und Co. teil.


RSC Anderlecht
Die Königlichen: Ein Sprungbrett für Fußball-Prinzen
Entfernung: Luftlinie Constant-Vanden-Stock-Stadion - ULSZ Rif: 718 km

Die Qualitäten des belgischen Fußballs sind hierzulande spätestens nach der schmerzlichen Europa League-Niederlage der Roten Bullen gegen Standard Lüttich im Frühjahr 2010 bekannt. Der Royal Sporting Club Anderlecht ist aber sogar noch eine Kategorie über seinen lebenslangen Rivalen Lüttich zu stellen: 30 Mal wanderte der Meisterpokal in die kleine, aber fußballverrückte 100.000-Einwohner-Gemeinde der Hauptstadt Brüssel. Der Wert des Profikaders beziffert sich auf satte 70 Millionen Euro. Ach ja, zu Buche stehen auch noch stolze acht Pokal- und neun Supercupsiege. Aber genug mit den Zahlen und Werten: Die Königlichen bieten Fußball-Prinzen von jeher ein ideales Sprungbrett für ruhmreiche internationale Karrieren. Das ist ein weiterer bedeutender Punkt für die Verantwortlichen. Jan Koller, Romalu Lukaku, Filip De Wilde oder Vincent Kompany – sie alle machten in jungen Jahren Station beim RSC.

Und der Nachwuchs? Anderlecht braucht seine Fühler gar nicht so weit auszustrecken: Einwanderer aus der Türkei, Albanien, Teilen Schwarzafrikas oder auch Arabien bringen Farbe in die belgische Jugendarbeit. Vor allem punkto Technik genießen die Königlichen daher einen royalen Ruf.


Racing Club de Lens
Die Minenarbeiter: Schweiß, Blut und Gold
Entfernung: Luftlinie Stade Félix-Bollaert - ULSZ Rif: 800 km

Das 35.000-Einwohner-Städtchen Lens nahe der belgischen Grenze wirkt nur auf den ersten Blick müde und verschlafen. Sobald das Gespräch auf ihren heiß geliebten Racing Club fällt, erwachen die Zuhörer im Nordosten Frankreichs zu ungewohnter Lebendig- und Betriebsamkeit. Da wird sofort der Geist des einen glorreichen Jahres im vergangenen Jahrtausend heraufbeschworen. 1998 thronte die RCL-Équipe nach dem Gewinn des Meistertitels im französischen Fußballpalast. Ein kleines Wunder war geschehen. Das kleine rebellische Dorf hatte die großen Metropol-Vereine PSG, AS Monaco, Lyon und Co. tatsächlich hinter sich gelassen. Da werden sogleich Erinnerungen an die Gründungsjahre um 1906 wach. Der Legende nach hängen die Vereinsfarben Rot-Gelb eng mit dem Blut und Gold der Minenarbeiter zusammen, die in der einstigen Bergbauregion vor über 100 Jahren untertags schwitzten.

Und der Nachwuchs? Nach dem Abstieg aus der Ersten Liga 2011 lautet die Realität des Racing Club de Lens momentan Zweite Liga, Ligue 2. Auch das ist für die bescheidenen Möglichkeiten beachtlich. Mit dem stets exzellent ausgebildeten Nachwuchs, der beinahe 80 Prozent der Profi-Truppe ausmacht, wird aber schon eifrig an einem Wiedereintritt in die höchsten Fußball-Sphären gearbeitet.


SV Werder Bremen
Werderaner: Rauer Norden mit Vorliebe für Alpenländler
Entfernung: Luftlinie Weserstadion - ULSZ Rif: 660 km Werder.

Was heißt Werder eigentlich? Werder bedeutet Flussinsel. Auf der Bremer Peterswerder, wo das ehrwürdige Weserstadion liegt, kicken die Werderaner. Und das schon verdammt lange. Der 1899 gegründete Traditionsklub mit den Vereinsfarben Grün-Weiß ist im Gedächtnis der Österreicher wohl auch deswegen so stark verankert wie die berühmten Bremer Stadtmusikanten. Eigentlich aber auch kein Wunder: Die deutsche Nummer zwei in der ewigen Tabelle hinter dem mächtigen FC Bayern München hat ja ein großes Herz für die rot-weiß-roten Alpenländler. Andreas Herzog, Heimo Pfeifenberger, Sebastian Prödl, Marko Arnautovic, Martin Harnik oder Zlatko Junuzovic – sie alle standen oder stehen auf der Gehaltsliste des erfolgreichen Klubs aus dem rauen Norden. Das kann doch kein Zufall sein.

Und der Nachwuchs? Nachwuchs bedeutet vor allem Nachhaltigkeit. Das lässt sich am besten anhand der Person Thomas Schaaf illustrieren. Er weilt seit 1972 ununterbrochen in Bremen. Zuerst als Spieler mit knapp 300 Bundesliga-Partien, seit 1999 in der Funktion des Trainers. Schaaf hat schon unzählige junge Spieler zu schlagfertigen Profis geformt. Und die zukünftigen nehmen bereits zum zweiten Mal bei der Next Generation Trophy teil, nachdem sie 2010 das Turnier gewonnen haben. Niclas Füllkrug – Torschützenkönig der Next Generation Trophy 2010 – geht mittlerweile gelegentlich für die Profimannschaft des SV Werder Bremen auf Torjagd. Wohl auch kein Zufall!


FC Schalke 04
Meister der Herzen: Die königsblaue Leidenschaft
Entfernung: Luftlinie Veltins-Arena/Gelsenkirchen - ULSZ Rif: 602 km

Was eine Handvoll Burschen 1904 im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke mit dem beiläufigen Sager „wir wollen doch nur gemeinsam Fußball spielen” auslöste, ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Die 107.000 Schalke-Mitglieder können es ganz sicher. Heute noch. Kaum ein anderer Klub in Deutschland ist in der Gunst der Fans so angesehen wie die Königsblauen. Eigentlich geht's doch auch nur darum: einfach gemeinsam Fußball zu spielen. Immer wieder besinnt sich der siebenfache deutsche Champion auf diesen einen Satz. Daraus schöpft er auch seine unbändige Leidenschaft und Hingabe. Selbst die konkurrierenden Vereine spähen oft neidisch zu den Schalkern. Da wundert es nicht, dass ganz Deutschland ausgenommen eines Bundeslandes die Königsblauen 2001 auch zum Meister der Herzen erkor. Unter Ex-Red-Bull-Salzburg-Coach Huub Stevens war Schalke während des letzten Spieltages für vier Minuten Meister, ehe Bayern München beim Hamburger SV mit einem Tor in der Nachspielzeit den Titel noch an sich riss. Nicht nur ganz Gelsenkirchen heulte.

Und der Nachwuchs? Der steht den Großen um keinen Deut nach. Neben unzähligen Triumphen in allen Altersklassen sticht eine Tatsache in der Erfolgsbilanz aktuell besonders ins Auge. Die Unter-19-Kicker der Königsblauen angelten sich heuer den deutschen Meistertitel. Die Leidenschaft lässt sich eben mal nicht kleinkriegen.


RB Leipzig
Der Traum lebt: Leipziger Bullen im Vormarsch
Entfernung: Luftlinie Red Bull Arena Leipzig - ULSZ Rif: 572 km

Neues, in diesem Fall RB Leipzig, wird zu Beginn stets skeptisch beäugt. Über diese Phase ist der 2009 gegründete Club zum Glück schon längst hinweg. Die Skepsis ist der Akzeptanz gewichen. Die Roten Bullen sind unweigerlich im Vormarsch und werden früher als später ein kräftiges Wörtchen im deutschen Fußballgeschehen mitreden. Noch heißt die Realität für den neuen Trainer Alexander Zorniger NOFV-Regionalliga. Doch mit der Bestellung von Experten Ralf Rangnick zum Sportdirektor sind die Weichen für eine schillernde Zukunft schon gestellt. Außerdem verfügt der Viertligist über Möglichkeiten, die auch so manches Herz eines Klub-Verantwortlichen aus der Bundesliga höherschlagen ließe. Eine schmucke  Arena mit Platz für knapp 45.000 Fans. Trainingsbedingungen der Güteklasse eins. Und nicht zuletzt mit Leipzig eine Heimatstadt, in der eine halbe Million Menschen nach Profi-Fußball lechzt. Der Traum lebt!

Und der Nachwuchs? Mit Matthias Hamrol und Tom Nattermann schafften aktuell bereits zwei Mann den Sprung aus dem eigenen Nachwuchs in die Kampfmannschaft für die NOFV-Regionalliga.