Der Erfolg gegen die Austria Wien bringt Selbstvertrauen für das CL-Quali-Duell mit Fenerbahce. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel.

Mit einem - für die gestern beim bemerkenswerten 5:1-Erfolg gegen Austria Wien eingesetzten Spieler - leichten Training ausschließlich im regenerativen Bereich, startet der FC Red Bull Salzburg heute die kurze, intensive Vorbereitung auf das Spiel zur Champions League-Qualifikation. Am Mittwoch wartet ab 20:30 Uhr mit Fenerbahce Istanbul bekanntlich ein prominent und stark besetzter Gegner.

Sowohl Red Bull Salzburg als auch Fenerbahce beendeten die nationalen Meisterschaften 12/13 auf dem zweiten Platz. Salzburg wurde in den vergangenen acht Jahren immer Meister oder Vize-Meister (jeweils viermal). 12/13 reichte es trotz neuer Vereinsrekordmarken von 91 Toren und 77 Punkten nur zum zweiten Platz – zuvor hatten in Österreich 77 Punkte immer zum Titelgewinn gereicht. Fenerbahce musste 2013 Stadtrivalen Galatasaray den Titel überlassen, wodurch dieser zum alleinigen Rekordmeister wurde. Galatasaray kommt auf 19, Fenerbahce auf 18 Meisterschaften.

Sportdirektor Ralf Rangnick und Trainer Roger Schmidt waren am vergangenen Mittwoch in der Türkei, wo sie den Gegner im Test gegen PSV Eindhoven (0:2) beobachten konnten. „Die Mannschaft hat eine hohe individuelle Klasse und viele internationale Topspieler in ihren Reihen. Wir wollen mit mannschaftlicher Geschlossenheit und viel Leidenschaft dagegen halten“, so die Analyse des Trainers.
Umso wichtiger ist für den Coach der Roten Bullen der gestrige Sieg: „Der gibt uns zusätzliches Selbstvertrauen. Wir können gegen Fenerbahce mit breiter Brust einlaufen und werden alles, was wir uns in der Vorbereitung hart erarbeitet haben, in die Waagschale werfen. Und die gegen die Austria gezeigte Leistung sollte noch mehr Fans mobilisieren, die uns dann beim Spiel unterstützen."

Auch Kevin Kampl, der in den beiden bisherigen Bundesliga-Spielen einen Doppelpack schnüren konnte, ist optimistisch: „Dieses Erfolgserlebnis war für uns sehr wichtig, weil Fenerbahce von der Klasse her sicherlich über die Austria zu stellen ist. Da müssen wir nochmal besser, nochmal konsequenter spielen. Nur dann können wir bestehen.“

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Eine negative Erinnerung an den gestrigen Sieg hat Christian Schwegler, der eine Rippenprellung erlitten hat und für Mittwoch fraglich ist.

Aufgrund der hohen Temperaturen hat auch Trainer Roger Schmidt reagiert und das morgige Nachmittagstraining auf 18:00 Uhr verlegt.


Enormes Faninteresse – Red Bull Arena trägt Rot-Weiß

Bisher wurden für das Duell gegen Fenerbahce bereits mehr als 17.000 Karten verkauft. Für alle Fans des FC Red Bull Salzburg gilt, möglichst in rot-weißer Kleidung ins Stadion kommen und damit die Mannschaft auch optisch zu unterstützen.
Ebenfalls im Stadion sind rund 2.000 Helfer der Hochwasserkatastrophe, die vor wenigen Wochen nicht nur in Salzburg großen Schaden angerichtet hatte. Sie werden von Red Bull bzw. der Arbeiterkammer für ihren unermüdlichen Einsatz im Zuge der Aufräumungsarbeiten mit einem Gratisticket belohnt wurden.

Aufgrund des enormen Interesses an diesem Spiel sollten für die Anreise zur Red Bull Arena unbedingt die öffentlichen Verkehrsmittel bzw. die zur Verfügung stehenden Shuttle-Busse genutzt werden.