4:1-Erfolg gegen sudanesischen Double-Sieger

FC Red Bull Salzburg – Al Merrikh SC 4:1 (1:1). Tore: (Kampl 13., Alan 48., Mané 62. Kamal 70. ET; Traore 8.)

Zum Abschluss des Trainingslagers in Qatar gewann der FC Red Bull Salzburg im Grand Hamad Stadion von Doha gegen den afrikanischen Champions League-Starter Al Merrikh (Sudan) souverän mit 4:1.


DIE MATCH-ANALYSE:
Zu Beginn taten sich die am Ende eines intensiven Trainingscamps stehenden Roten Bullen gegen den aggressiv spielen Champions League-Starter aus dem Sudan noch etwas schwer und geriet bald in Rückstand. Das Spielgeschehen war jedoch klar in Salzburger Hand, es fehlte jedoch nach den intensiven Tagen ein wenig an Spritzigkeit. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten Soriano & Co. das Tempo und waren dem Gegner deutlich überlegen.


WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE:
• Bei den Roten Bullen fehlten heute Isaac Vorsah (Knie), Rodnei (Knie) und Stefan Hierländer (Knie) und Eddie Gustafsson (Knieprobleme). Fränky Schiemer ist aufgrund heftiger Zahnschmerzen vorzeitig nach Österreich zurückgekehrt.
• Kevin Kampl, der in Slowenien zum Sportler des Jahres gewählt wurde, erzielte in Halbzeit 1 nicht nur den Ausgleich sondern setze auch einen Flachschuss an die Innenstange.
• Ab der 78. Minute war von der Startaufstellung nur noch Goalie Gulacsi im Spiel.
• Trainer des gegnerischen Teams ist der Deutsche Michael Krüger. Er war einst - ebenso wie Roger Schmidt – Coach des deutschen Klubs SC Delbrück.
• Für den sudanesischen Double-Gewinner war es nach dem 0:2 gegen Bayern München und dem 0:3 gegen Zenit St. Petersburg die dritte Niederlage hier in Qatar.
• Eine Zusammenfassung des heutigen Spiels gibt es im Laufe des Abends auf redbullsfan.tv.


DIE STIMMEN ZUM SPIEL:

Roger Schmidt: "Das war ein sehr gutes letztes Spiel vor dem Frühjahrsstart gegen eine guten Gegner. Wir haben zwar schon etwas müde, haben aber nochmal alles mobilisiert und viele Chancen heraus gearbeitet bzw. schöne Tore geschossen“.

Stefan Ilsanker: "Wir haben auch heute wieder gezeigt, wie gefährlich wir offensiv sind und wie gut wir nach vorne spielen können. Wir sind zwar rasch in Rückstand geraten, haben dann aber gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten“.


DATEN & FAKTEN:
Aufstellung: Gulacsi; Schwegler (Laimer 78.), Ramalho (Klein 63.), Hinteregger (Völkl 63.), Ulmer (Svento 63.); Ilsanker (Berisha 63.), Leitgeb (Lazaro 63.); Kampl (Meilinger 63.), Mane (Fountas 78.); Soriano (Reyna 78.), Alan (63. Zulj).