29. Runde in der tipico Bundesliga | SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg am Sonntag, den 3. April um 15:00 Uhr

Die 29. Runde der tipico Bundesliga endet HEUTE am 03. April, mit dem Schlager zwischen SK Rapid Wien und dem FC Red Bull Salzburg. Das Aufeinandertreffen der beiden an der Tabellenspitze liegenden Teams beginnt um 15:00 Uhr (live auf Sky bzw. ORF eins) im Wiener Ernst-Happel-Stadion und wird von Schiedsrichter MAg. Markus Hameter geleitet.

Die Vorbereitungen auf das bevorstehende Schlagerspiel gegen Titelkonkurrent Rapid Wien laufen auf Hochtouren, und Begegnungen auf dem Niveau eines Spitzenspiels sorgen noch zusätzlich für einen positiven Motivationsschub bei unserem Team.

Pressekonferenz vor SK Rapid Wien

Intensive Trainingswoche

Für beide Titelfavoriten ist das Spiel der 29. Runde in der tipico Bundesliga das wichtigste der laufenden Saison, und schon im Vorfeld steckt viel Brisanz in dieser Begegnung. Die Vorbereitungen auf dieses so wichtige Auswärtsmatch laufen auf Hochtouren. Bis auf die Langzeitverletzten Reinhold Yabo, Christoph Leitgeb und Asger Sörensen sowie Konrad Laimer, der sich beim U19-Team eine Adduktorenverletzung zugezogen hat, kann Trainer Oscar Garcia auf den gesamten Kader zugreifen.

Oscar Garcia zur Vorbereitung auf das Schlagerspiel:

Wenn uns vor zwei Monaten jemand gesagt hätte, dass wir jetzt mit vier Punkten Vorsprung nach Wien fahren können, hätten wir das unterschrieben. Das ist also sicherlich keine schlechte Ausgangslage für uns. Dennoch bereiten wir uns auch auf dieses Spiel vor, wie vor jedem anderen Spiel, einfach bestmöglich.
 

Der Gegner unter Zugzwang

Unser Gegner hat sich zuletzt mit Kampfansagen gegen den FC Red Bull Salzburg eher zurückgehalten und lässt sich nicht in die Karten blicken. Verständlich, denn der Rekordmeister ist mit einem Punkterückstand von vier Zählern unter Zugzwang und will sich im Heimspiel vor eigenem Publikum gegen den Titelverteidiger durchsetzen. Zwar können die Wiener die Tabellenführung nicht zurückerobern, immerhin jedoch den  Abstand auf die Tabellenspitze verringern.

Oscar Garcia meinte dazu:

Ich hoffe, dass die Tabellensituation den Charakter des Spiels positiv beeinflusst. Aber ich meine, dass man nicht an die Tabelle denken sollte. Wir sollten daran denken, dass wir nach Wien fahren, um drei Punkte zu holen.

Auch wenn wir dieses Spiel gewinnen, ist es so, dass uns noch viele Spiele bevorstehen und viele Punkte zu holen sind. Und wir haben während der Saison schon gesehen, dass beide Mannschaften viele Punkte liegen gelassen haben. Daher wird auch am Sonntag keine Entscheidung fallen.

Christian Schwegler, der am kommenden Sonntag sehr wahrscheinlich sein 215. Pflichtspiel für den FC Red Bull Salzburg absolvieren wird, stimmte seinem Trainer zu:

Beide Mannschaften werden ins Spiel gehen, um zu gewinnen, das wird auch am Sonntag so sein. Den Rest, wie etwa die Tabellensituation, müssen wir ausblenden. Es ist ein Spiel, bei dem wir uns durchsetzen wollen und einen komfortablen Vorsprung erspielen können. Aber die Tabelle wollen wir, wie schon gesagt, ausblenden und uns auf dieses Spiel fokussieren.


Ich glaube auch nicht, dass ein Sieg gegen Rapid genügt, um Meister zu werden. Wie der Trainer schon gesagt hat, sind auch danach noch genügend Punkte zu holen bzw. zu verlieren. Aber es ist klar, dass ein Sieg für uns wichtig wäre, weil es danach an uns liegt, Rapid auf Distanz zu halten.

Der rechte Außenverteidiger der Roten Bullen erzielte übrigens im letzten Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien (4. Oktober 2015) den Siegestreffer zum 2:1.

Siegesjubel beim letzten Auswärtsspiel gegen Rapid Wien!

AUSGEGLICHENES Kräfteverhältnis

Ein Blick auf die Liga-Statistik verrät, warum gerade diese beiden Teams sich den Titel untereinander ausmachen werden. In nahezu allen Belangen liegen der FC Red Bull Salzburg und der SK Rapid Wien gleichauf. Ein paar Daten machen aber deutlich, wo die Unterschiede zwischen diesen beiden Mannschaften zu finden sind: 

Insgesamt haben die Roten Bullen in dieser Saison mit 365 Torschüssen die meisten Bälle aufs Tor gebracht. Rapid konnte bisher 278 Schüsse – also knapp 100 weniger – auf das gegnerische Tor abgeben, liegt aber trotzdem hinter den Roten Bullen auf Platz zwei in dieser Wertung. Auch in puncto Ballbesitz haben unsere Salzburger (Platz eins) gegenüber den Wienern (Platz drei) die Nase vorn, jedoch hat Rapid Wien im aktuellen Liga-Ranking mit 50,9 Prozent die bessere Zweikampfquote und im Laufe der Saison die meisten Eckbälle (172) herausgespielt.

Jonatan Soriano hat mit 77 Torschüssen die meisten Bälle auf das Tor gebracht und mit Abstand die meisten Treffer (19) erzielt. Da unser Kapitän aber nicht nur der beste Torjäger der Liga ist, sondern ebenso ein guter Assistgeber, führt er auch die Top-Scorer-Liste in der Bundesliga an. Auf Platz zwei in dieser Wertung rangiert Rapids Offensiv-Mann Florian Kainz.
 

SPIELER-VERGLEICH: Philipp Prosenik vs. Takumi Minamino

Quelle: Bundesliga.at

Was man sonst noch wissen sollte

  • Der FC Red Bull Salzburg ist seit sechs Bundesliga-Spielen ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden).
  • In den letzten 18 Meisterschaftspartien erhielten die Salzburger niemals mehr als ein Gegentor – erstmals seit dem Einstieg von Red Bull.
  • In den letzten drei Spielen beim SK Rapid konnten die Roten Bullen immer punkten (zwei Siege, ein Remis).
  • Zudem gelang den Roten Bullen in den letzten 13 Spielen bei den Hütteldorfern stets zumindest ein Treffer.
  • Allerdings kassierten die Salzburger seit dem Einstieg von Red Bull zwölf Niederlagen gegen den SK Rapid Wien – mehr als gegen jedes andere Team der tipico Bundesliga.
  • Während das Team von Oscar Garcia auswärts in dieser Saison die meisten Punkteteilungen aller Mannschaften verbucht hat (sieben), ist Rapid das einzige Team der tipico Bundesliga ohne Heim-Remis.
  • In den letzten drei Runden konnten die Wiener nur einen Punkt erobern, es gelang ihnen kein Treffer.
  • Die drei Tore gegen den FC Red Bull Salzburg in dieser Saison entsprangen allesamt Standardsituationen (indirekter bzw. direkter Freistoß, Eckball).

Personalsituation

Neben den bereits erwähnten nicht einsatzbereiten Spielern Christoph Leitgeb, Reinhold Yabo (beide Knie) und Asger Sörensen (Fußoperation) sind auch Tormann Airton aufgrund einer Adduktorenverletzung sowie Konrad Laimer, der sich ebenfalls eine Adduktorenverletzung zugezogen hat, nicht einsatzfähig.

Smail Prevljak hat beim gestrigen Spiel des FC Liefering bei Austria Lustenau einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie erlitten. Der 20-jährige Bosnier wird voraussichtlich in der kommenden Woche operiert und fällt danach rund sechs Monate aus.

Die letzten Bundesliga-Spiele gegen Rapid Wien

 

13.12.2015 Red Bull Salzburg – Rapid Wien 2:0 (1:0)
04.10.2015 Rapid Wien – Red Bull Salzburg 1:2 (1:1)
01.08.2015 Red Bull Salzburg – Rapid Wien 1:2 (0:2)
12.04.2015 Rapid Wien – Red Bull Salzburg 3:3 (0:3)
14.12.2014 Red Bull Salzburg – Rapid Wien 1:2 (0:0)
28.09.2014 Rapid Wien – Red Bull Salzburg 1:2 (0:0)
19.07.2014 Red Bull Salzburg – Rapid Wien 6:1 (2:0)