Pressekonferenz, Interviews und Autogrammkarten-Shooting

Neben dem Training hatten die Roten Bullen heute noch ein sehr umfangreiches Programm abseits des platzes zu absolvieren. Unsere Neuzugänge Munas Dabbur, Fredrik Gulbrandsen und Marc Rzatkowski stellten sich in ihrer ersten offiziellen Pressekonferenz für den FC Red Bull Salzburg erstmals den Fragen der Journalisten.

Der erste offizielle Medienauftritt unserer Neuzugänge wurde zugleich auch genutzt, um sich bei der Region Saalfelden Leogang für ihre Gastfreundschaft zu bedanken.

Christopher Losmann, Marketingleiter DACH-Region besuchte zu diesem Zweck den FC Red Bull Salzburg heute im Mannschaftshotel „NATURHOTEL Forsthofgut“ und sprach in der Pressekonferenz über die erfolgreichen Kooperationen mit internationalen Fußballklubs und ihre Synergien:

Die Region Saalfelden Leogang arbeitet seit Jahren daran, dass die Bedingungen hier vor Ort so perfekt sind, damit Top-Fußballvereine hier ihre Trainingslager absolvieren können. Für uns ist die Kooperation mit international namhaften Fußballvereinen ein großer Wirtschaftsfaktor und führt zu einer bedeutenden Wertschöpfung für die Region von ca. 1 Mio. Euro.


Christoph Freund, Sportlicher Leiter des FC Red Bull Salzburg, hat einen ganz besonderen Bezug zur Region Saalfelden Leogang, denn er ist hier aufgewachsen und kennt auf dem Fußballplatz, wo unsere Jungs dieser Tage unermüdlich ihre Trainingseinheiten abspulen, jeden Grashalm:

Das Entscheidende aber ist, dass wir hier ganz ausgezeichnete Bedingungen haben, hervorragend untergebracht sind und sehr gute Trainingsmöglichkeiten haben, um uns bestmöglich auf die Saison vorzubereiten zu können.

Aus meiner Sicht läuft die Vorbereitung bis jetzt sehr gut. Im vergangenen Jahr hatten wir zu diesem Zeitpunkt mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Das ist heuer zum Glück nicht der Fall, daher können wir bei den Trainings beinahe auf den gesamten Kader zugreifen. Das ist sehr wichtig in so einer Phase, denn das schürt auch ein wenig den Konkurrenzkampf. Man sieht bei den Jungs, dass es richtig zur Sache geht!

Auch der Trainer äußerte sich zur Frage, ob er mit dem Trainingslager hier in Leogang zufrieden sei, sehr positiv:

Ich bin sehr glücklich mit der Vorbereitung bisher. Alles hier ist aus meiner Sicht ausgezeichnet. Der Trainingsplatz, die Unterbringung bzw. die Möglichkeiten für die Regeneration sind bestens, nur das Wetter spielt aktuell nicht so mit, aber das kann man nicht beeinflussen, daher spielt es auch keine Rolle.

Schon vor der Vorbereitung betonte Oscar Garcia immer wieder, wie wichtig die Integration der neuen Spieler ist. Dazu ergänzte er heute:

Sie sind alle drei sehr clevere Burschen, die es uns nicht schwer machen, sie ins Mannschaftsgefüge einzugliedern. Das Mannschaftsklima ist wirklich ausgesprochen gut, und auch unser Betreuerstab hilft hier sehr gut mit, dass im Team eine gute Atmosphäre und Stimmung herrschen.

Munas Dabbur, israelischer Nationalspieler und amtierender Torschützenkönig in der Schweizer Liga, wirkt zwar etwas zurückhaltend, hat aber im Training und auch bei den Testspielen bereits bewiesen, dass er ein Vorzeigeprofi und ein Topspieler ist, der uns noch viel Freude in Salzburg bereiten wird:

Natürlich fühle ich mich noch ein bisschen wie der Neue, denn ich bin ja erst seit knapp zwei Wochen hier, aber es geht mir jeden Tag besser und ich fühle mich sehr wohl und gut aufgehoben im Team.

Fredrik Gulbrandsen hatte sich schon bei Team-Kollegen Valon Berisha über den FC Red Bull Salzburg erkundigt, bevor er seine Koffer packte und eine neue Herausforderung suchte:

Das Team ist toll und im Klub wird sehr professionell gearbeitet. Das war für mich auch der Grund, warum ich hierherkommen wollte, denn ich wusste schon alles von Valon – der nur Gutes über den FC Red Bull Salzburg erzählt hat. Es wird noch ein wenig Zeit brauchen, bis ich mich voll in die Spielweise einfügen kann, die hier gefordert wird, aber ich denke, es gelingt mir bereits schon jetzt ganz gut.

Marc Rzatkowski hingegen hat erwartungsgemäß weniger Probleme mit der Integration in die Mannschaft, sondern mehr mit den drastischen kulturellen und sprachlichen Unterschieden zwischen Deutschland und Österreich – freilich nur scherzhaft gemeint: 

Auch ich fühle mich wirklich schon sehr wohl hier. Ich wollte für die beste Mannschaft einen Landes spielen, die Ambitionen hat, auch international erfolgreich zu sein, und habe mich daher für den FC Red Bull Salzburg entschieden. Als Sportler will man im Laufe seiner Karriere auch Titel sammeln und hier, denke ich, habe ich die besten Chancen dafür gefunden.