Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 20. Runde in der tipico Bundesliga

Die Roten Bullen verabschiedeten sich vor 4.681 Fans in der Red Bull Arena mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen den Wolfsberger AC in die Winterpause. Für die Winterkrone reichte es LEIDER knapp nicht, denn die Altacher konnten am Sonntag zu hause Rapid mit 3:1 besiegen und bleiben SOMIT weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Ein Doppelpack von Takumi Minamino (6., 8.) sorgte früh für eine gute Ausgangslage, ein abgefälschter Freistoß von Andreas Ulmer (41.) machte dann den vierten Meisterschaftserfolg in Serie für die Salzburger perfekt.

FC Red Bull Salzburg vs. RZ Pellets WAC

Statistisch gesehen sind die Tore von Takumi Minamino rekordverdächtig, denn er kam unter Trainer Oscar Garcia in der ersten Meisterschaftshälfte bevorzugt nur als Joker zum Einsatz und stand demzufolge bisher nur 297 Minuten lang auf dem Feld, in denen er aber bisher bereits sechs Mal getroffen hat. Der Japaner hat somit einen beeindruckenden Torschnitt vorzuweisen: alle 49,6 Minuten ein TrefferOscar Garcia ortet aber auch trotz des klaren Sieges noch Verbesserungspotenzial:

Wir hatten uns vorgenommen, druckvoll in die Partie zu starten und das Spiel von Beginn an intensiv zu gestalten, um so den Gegner viel zu beschäftigen und daran zu hindern, hinten mauern zu können. Das ist uns gut gelungen und nach der zweiten oder dritten Torchance konnten wir schon ein Tor machen. Was mir aber nicht gefallen war, dass wir uns scheinbar mit dem 2:0 schon zufriedengegeben hatten und nur mit viel Glück noch das 3:0 erzielt haben. In der zweiten Halbzeit hatten wir eigentlich erwartet, dass der WAC offensiver auftreten würde, aber sie haben weiter hinten zugemacht und das hat es uns schwer gemacht, noch zu Torchancen zu kommen. Aber ich muss meine Mannschaft alles in allem sehr loben, denn sie hatte das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle.

Takumi Minamino brauchte für den fünften Doppelpack in seiner Karriere (Tore in der 6. und in der 8. Minute) gerade einmal 115 Sekunden.  Eine großartige Leistung, die auch Teamkollege Valentino Lazaro zu würdigen wusste:

Das hat uns heute einmal wirklich gutgetan und sehr geholfen, dass wir quasi von Beginn an 2:0 geführt haben. Das ist uns glaube ich so noch nicht gelungen in dieser Saison, und weil wir wussten, dass der WAC, wenn ein Spiel lange offen bleibt, immer wieder mit langen Bällen gefährlich werden hätte können. Darum sind wir froh, dass es heute so funktioniert hat, und wir können zufrieden in die Winterpause gehen.

Während Sturm Graz und auch die Wiener Austria nach konstant guten Leistungen zu Beginn des zweiten Saisonviertels etwas ins Straucheln gerieten, haben die Altacher trotz Trainerwechsel ihren Erfolgslauf fortgesetzt. Der FC Red Bull Salzburg hatte nach dem schicksalhaften Heimspiel gegen Sturm Graz die Trendwende geschafft und sich vom vierten Platz auf den zweiten Rang verbessert. Abwehr-Routinier Christian Schwegler ist stolz auf die gute Performance-Steigerung der Mannschaft in den letzten Runden:

Wir haben in den letzten Spielen wichtige Punkte gemacht und uns wieder an die Spitze herangekämpft. Ich denke auch, dass wir uns sehr gesteigert haben und unseren Gegnern gezeigt haben, dass mit uns wieder zu rechnen ist.

Auch Trainer Oscar Garcia bilanziert die bisherige Saison durchaus versöhnlich:

Rückblickend hat es sich für uns mehr als gelohnt, dass wir alle – die Mannschaft und der Verein ruhig geblieben sind und die Nerven bewahrt haben. Wir haben zuletzt wirklich auf seinem sehr hohen Niveau gespielt und darauf können wir weiter aufbauen.

Die Winterpause wird unseren Spielern jetzt sicher guttun, und in der Zwischenzeit wird im Hintergrund weiterhin fleißig an den allerbesten Bedingungen für die Frühjahrsvorbereitung gearbeitet. Ginge es jedoch nach Andreas Ulmer, könnte es gleich nach Weihnachten wieder weitergehen:

Wir hätten gerne noch ein paar Runden mehr spielen können, denn wir sind gerade sehr gut drauf. Ich glaube aber, dass wir nach einer guten Vorbereitung den Schwung ins Frühjahr mitnehmen können.
 

Für den Doppeltorschützen Minamino kam Hannes Wolf und startete damit in sein Bundesliga-Debüt!

Personalsituation

Nicht einsatzbereit waren Smail Prevljak (Knie), Wanderson, Jonatan Soriano und Munas Dabbur (alle Oberschenkelverletzung). Dayot Upamecano war aufgrund einer Rot-Sperre nicht mit dabei.

Da jubelt er zu Recht! Trainer Oscar Garcia freut sich für sein Team!

Vorschau

Mit dem letzten Heimspiel im Jahr 2016 gegen WAC verabschiedet sich der FC Red Bull Salzburg in die wohlverdiente Winterpause. Unsere Jungs haben ab sofort frei und verstreuen sich in die verschiedensten Winkel der Welt, um dort Weihnachten mit ihren Familien zu verbringen.

Trainingsauftakt ist dann am 9. Jänner 2017, wo als erstes in Thalgau über zwei Tage lang die Leistungstests stattfinden.

Minamino feierte am Samstag den fünften Doppelpack seiner Karriere