Warum Oscar Garcia immer mehr graue Haare bekommt und was ihn zum Lachen oder zum Weinen bringt? Wir haben seinen langjährigen Freund und Kollegen Ruben Martinez gefragt

DAs Wollten wir schon immer Mal Tun! Trainer Oscar Garcia und Ruben Martinez bei einem Gemeinsamen Gespräch Belauschen, Denn wir haben es schon immer geahnt: Hinter der Stoischen Miene Unseres Trainers und dem Verschmitzten Blick seines Co-Trainers stecken Eigentlich zwei ganz lustige Kerle mit sehr viel Herz.

Es war ganz schön warm in Dubai, knapp über 30 Grad schon am Vormittag, aber so richtig warm ums Herz wurde uns im Gespräch mit Oscar und Ruben, die sich vor dem Abflug nach Salzburg noch die Zeit genommen haben, und sich für ein exklusives Doppelinterview zur Verfügung stellten:

Garcia und Martinez | Das Wintergespräch

Kaum jemand kennt Oscar Garcia so gut wie sein langjähriger Freund Ruben Martinez. Über die Freundschaft hinaus verbindet die beiden aber auch eine mittlerweile achtjährige berufliche Laufbahn. Das schweißt zusammen und erfordert gegenseitig uneingeschränktes Vertrauen. Oder, wie Oscar mit einem schelmischen Lächeln und nicht ganz ernst gemeint anmerkte, eine klare Hierarchie:

Die Kommunikation zwischen uns ist einfach, denn es wird das gemacht, was ICH sage!

Was aber macht Oscar Garcia als Mensch, als Freund und als Trainer aus? Niemand könnte diese Frage besser beantworten als Ruben Martinez:

Als Person ist Oscar vielleicht etwas verschlossen, aber wenn er dich erstmal in seinen inneren Kreis aufgenommen hat, merkt man, was für ein intelligenter und toller Mensch er ist, der immer einen klaren Plan hat und ein riesengroßes Herz! Er ist ein sehr gutmütiger Charakter und sehr hilfsbereit. Als Trainer konnte er Meisterschaften gewinnen, erreichte in England die Play-offs, und das sagt eigentlich schon recht viel. Er ist ein Trainer, der je nach Situation Lösungen findet, und das ist wirklich nicht einfach.

Oscar Garcia hat unbestritten ein sehr gutes Gespür für Menschen, mit denen er zusammenarbeiten möchte. Obwohl er ein sehr lösungsorientierter und analytischer Mensch ist, führt er seinen Erfolg in Salzburg auch auf die gute Zusammenarbeit im Trainerteam zurück:

Wenn man als Trainer neu in eine Mannschaft kommt, hofft man darauf, dass die Menschen mit denen du zusammenarbeitest, offene und ehrliche Menschen sind, die hilfsbereit sind und ein gutes Herz haben. Das haben wir von Anfang an hier vorgefunden. Alle hier im Verein haben uns von Anfang an hier unterstützt. Ich versuche immer, sehr offene Leute um mich zu haben, die sich an verschiedenste Situationen anpassen können, und ich denke, dass Ruben ein gutes Beispiel dafür ist. Er kann innerhalb eines Trainerteams die unterschiedlichsten Rollen übernehmen. Egal, in welcher Mannschaft wir bisher zusammengearbeitet haben – er konnte sich bisher immer gut integrieren und die Anforderungen, die man an ihn gestellt hat, erfüllen.