6. Runde tipico Bundesliga | SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg 0:0 (0:0)

Der FC Red Bull Salzburg holt auswärts bei Rapid ein 0:0 und bleibt mit den Wienern punktegleich (11) auf Tabellenrang 4.

AUFSTELLUNGEN

FC Red Bull Salzburg: Walke – Lainer, Caleta-Car, Hinteregger, Ulmer – Laimer, Upamecano – Wanderson, Berisha, Lazaro (89. Samassekou) – Dabbur (79. Gulbrandsen)

SK Rapid Wien: Strebinger – Pavelic, Schösswendter, Dibon, Schrammel – Mocinic, Grahovac – Schaub (83. Murg), Schwab (46. Szanto), Traustason – Joelinton

GELBE KARTEN

Stefan Lainer (42./Foul), Dayot Upamecano (45+1./Unsportlichkeit), Caleta-Car (78./Unsportlichkeit) bzw. Mocinic (69./Unsportlichkeit), Joelinton (78./Unsportlichkeit), Schrammel (90+2./Foul)

Andreas KolleggerAUSGANGSLAGE

AUSGANGSLAGE

Die letzte englische Woche vor der Länderspielpause hatte es in sich …
Auf das Rückspiel im UEFA Champions League Play-off folgte der Bundesliga-Schlager vs. SK Rapid Wien. Die Roten Bullen versuchten nach dem Ausscheiden aus der UCL, das Selbstvertrauen mit 3 Punkten zu belohnen. Erstmals betraten die Mozartstädter den neuen Rasen des Allianz Stadions und forderten die Heimstärke der Grün-Weißen heraus.

Für beide Teams, die mit zehn Zählern punktemäßig gleichauf lagen (SK Rapid Wien auf Platz 3 bzw. FC Red Bull Salzburg auf Platz 4) ging es heute im direkten Duell um Platz zwei in der Tabelle

PERSONALSITUATION

Nicht einsatzbereit waren Smail Prevljak (Knie), Paulo Miranda (Knöchel), Marc Rzatkowski (Oberschenkel) und Kapitän Jonatan Soriano (Oberschenkel).

Christian Schwegler hat im Spiel gegen GNK Dinamo Zagreb einen Bänderriss im rechten Knie erlitten und muss nächste Woche operiert werden. Der Abwehrroutinier fällt wohl die gesamte Herbstsaison aus.

TAKTIK

Trainer Oscar Garcia war beim heutigen Topspiel gezwungen, verletzungsbedingte Änderungen in der Startformation der Roten Bullen im Vergleich zum Rückspiel vs. GNK Dinamo Zagreb vorzunehmen.

Als Sturmspitze lief Munas Dabbur anstatt des angeschlagenen Jonatan Soriano ein, und für Christian Schwegler brachte er Stefan Lainer in der Außenverteidigung.

Der Trainer vertraute auch heute auf das 4-2-3-1-System, allerdings tauschte der Spanier die Flügelpositionen – Lazaro begann also heute links und Wanderson rechts.

Für Bernardo, der in die deutsche Bundesliga gewechselt ist, kam der 17-jährige Franzose Dayot Upamecano zum Einsatz.

DIE MATCH-ANALYSE

HITZE IM STADION

Bei über 30 Grad im Schatten entwickelte sich das ausverkaufte Allianz Stadion vor 25.300 Zuschauern zu einem wahren Hexenkessel – sowohl auf dem Platz als auch auf den Tribünen! Von Beginn an war klar, dass beide Teams nach den Niederlagen in den letzten internationalen Partien heiß auf einen Sieg sind. Auch Marcel Koller ließ sich dieses Schlagerspiel nicht entgehen …

HITZIGE ZWEIKÄMPFE

Trotz Cooling-Break wurde hitzig um jeden Meter auf dem Rasen gekämpft.
So spielten beide Teams von Beginn an aggressiv und drückten auf das erste Tor. In Minute 17 waren es dann die Salzburger, die richtig gefährlich wurden. Ein Freistoß von Valon Berisha aus rund 30 Metern ging aber nur ans Lattenkreuz. In der 21. Minute kam dann Munas Dabbur an den Ball und setzte Koni Laimer perfekt in Szene. Leider ging dessen Schlenzer haarscharf am langen Eck vorbei.

WANDERSON MIT BESTER MÖGLICHKEIT AUS DEM SPIEL HERAUS

Die Hütteldorfer wurden in Hälfte eins vor allem aus der zweiten Reihe gefährlich. Die beiden Versuche von Schwab (39.) und Joelinton (41.) landeten aber direkt in den Armen von Alex Walke. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam es dann nach einer Ecke für Rapid zu einem schnellen Konter der Mozartstädter. Wanderson ergatterte den Ball und stürmte im Alleingang auf Strebinger zu. Leider wurde er an der Strafraumgrenze von Pavelic eingeholt und vom Ball getrennt. Somit ging es torlos in die Halbzeit-Pause.

KLARE ÜBERLEGENHEIT

Zurück aus der Kabine präsentierte sich Salzburg stärker als zuvor. Es schien der Führungstreffer der Roten Bullen in der Luft zu liegen. Die beiden Großchancen direkt nach Wiederanpfiff kamen von Laimer (53.) und Wanderson (54.), wobei beide im Alleingang auf Strebinger zuliefen und dann im Abschluss scheiterten.

DIE HÜTTELDORFER WERDEN STÄRKER

Rapid erwachte kurz vor Beginn der Rapid-Viertelstunde und warf noch einmal alles nach vorne. In Minute 81 ergab sich dann aber für die Roten Bullen noch die Möglichkeit zur Entscheidung – Laimer mit dem schönen Lochpass auf Lazaro, doch Strebinger schnappte sich die Kugel kurz vor dem Abschluss.

TORLOSES REMIS IM NEUEN ALLIANZ STADION

Der Ball wollte einfach nicht mehr über die Linie! So endete das Schlagerspiel der 6. tipico Bundesliga-Runde mit einem torlosen Remis, und beide Teams mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben.

STATEMENTS

Oscar Garcia:

Ich bin stolz, wie meine Mannschaft heute aufgetreten ist. In diesem Stadion und vor solch einer Kulisse ist es nicht leicht zu spielen, daher habe ich nur positive Worte für mein Team.

 Stefan Lainer:

Beide Mannschaften haben viel Wert auf die Defensive gelegt und sind hinten gut gestanden. Wir sind dann auch zu sehr guten Chancen gekommen, aber haben das 1:0 leider nicht gemacht. Rapid war immer wieder bei den Standards gefährlich, aber wir haben dies gut verteidigt. Somit geht das 0:0 heute in Ordnung.

Alle Stimmen gibt es zum Nachhören in unserem AUDIOPLAYER!

Vorschau

Mit einem Punkt in der Tasche sind die Salzburger weiterhin punktegleich mit den Hütteldorfern und befinden sich somit auf Platz 4 der österreichischen Bundesliga-Tabelle. 

Nun steht die Länderspielpause bevor, und unsere Jungs schwärmen zu ihren Nationalteams aus.

Wir sind stolz auf die vielen internationalen Einsätze unserer Spieler und wünschen ihnen viel Erfolg!