Torschützen: Monschein (29.), Prokop (37.), Stronati (58.) und Fitz (85.)

Wir verlieren das allerletzte Pflichtspiel dieser Saison auswärts gegen FK Austria Wien mit 0:4. Trotzdem blicken wir mit Stolz auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison 2017/18 zurück und verabschieden uns nun in die wohlverdiente Sommerpause.

SPIELBERICHT

Die Veilchen starteten hoch motiviert ins letzte Bundesliga-Spiel dieser Saison, wohingegen wir uns zu Beginn noch etwas schwertaten mit der Umstellung auf die 3-4-3-Formation. So kam auch die Wiener Austria durch Stangl zur ersten Möglichkeit im Spiel, doch dessen Abschluss ging weit am Tor vorbei (11.). Danach spielte sich die Partie eine Weile hauptsächlich im Mittelfeld ab, wobei die Wiener mehr Zweikämpfe gewannen, wir aber mehr Ballbesitz hatten. Doch dann zog Mwepu aus der zweiten Reihe einfach mal ab (25.). Sein Distanzschuss wurde jedoch von Stronati ins Toraus abgefälscht – schade! Wenig später kam es durch eine Unachtsamkeit im Mittelfeld zu einem Ballverlust unserer Burschen und die Austria konnte einen Konter starten. Dieser führte leider auch zum 1:0-Führungstreffer der Austria durch Monschein in Minute 29. Wir fanden bislang einfach noch nicht optimal in dieses Duell. So passierte es auch, dass es nicht einmal 10 Minuten später ein weiteres Mal in unserem Tor klingelte (37.). Dieses Mal ließ Mwepu Prokop im Alleingang aufs Tor zusprinten und Coronel hatte keine Chance, seinen Kasten sauber zu halten. Wir ließen uns aber nicht einschüchtern und versuchten immer wieder, unangenehm zu werden. Doch die Defensive der Wiener hielt weiterhin dicht. Kurz vor dem Abpfiff der ersten Hälfte hatte Munas Dabbur dann noch eine gute Chance auf den Anschlusstreffer, doch Kadiri war zur Stelle und konnte klären (45.). Somit ging es mit einem 2:0 für die Gastgeber in die Kabinen.

Mit mehr Druck von uns ging es in die zweite Hälfte. Zuerst scheiterte Dabbur an seinem Gegenspieler, danach setzte Mwepu den Ball nur knapp übers Tor (47.). Im Gegenzug hielt Coronel einen gefährlichen Abschluss von Fitz gekonnt (48.) und verhinderte somit Schlimmeres. Dann kam es zur nächsten hervorragenden Chance für Dabbur nach Vorlage von Xaver Schlager, wobei Goalie Pentz keine Probleme hatte, den Ball zu halten, da dieser zu zentral kam (52.). Trainer Marco Rose wollte nun etwas mehr Schnelligkeit nach vorne sehen und wechselte Szoboszlai ein. Doch nur wenige Augenblicke später erhöhten die Wiener schon auf 3:0 (58.). Stronati nutzte seine Chance nach einem Freistoß von Prokop und versenkte die Kugel eiskalt im Tor. Danach brachte Szoboszlai Pentz zum Schwitzen, doch sein Abschluss war leider zu zentral (62.). Erneut griffen im Gegenzug die Wiener an. Dieses Mal flankte Monschein gefährlich vom rechten Flügel vor das Tor, doch unser Goalie hatte das Leder im Nachfassen (65.). Szoboszlai war weiterhin sehr bemüht, brachte auch einen guten Querpass zur Mitte, doch leider gab es keinen Abnehmer. Heute wollte die Kugel wohl einfach nicht ins Eckige! Auch Dabbur versuchte noch einmal, gefährlich in den Strafraum zu flanken, doch Takumi Minamino kam zu spät (75.). Dann traf unser Israeli bei einem direkten Freistoß leider nur Aluminium (84.). Wenig später konnten die Veilchen noch ein weiteres Tor durch Fitz (85.) nachlegen und wir mussten uns an diesem Abend der Wiener Austria mit einer bitteren 0:4-Niederlage im Stadion Wiener Neustadt geschlagen geben.

STATEMENT

Munas Dabbur:

Ich freue mich über den Titel des Torschützenkönigs, aber nicht über die heutige Niederlage. Wir haben viel Neues im Spiel ausprobiert, das hat man gesehen. Trotzdem hatten wir eine brillante Saison, auf die wir alle sehr stolz sein können.

WECHSEL

Szoboszlai für Mwepu (56.), Schmid für Haidara (62.), Meisl für Caleta-Car (81.)

Nicht einsatzbereit

Patrick Farkas (Kreuzbandriss), Andreas Ulmer (Oberschenkel), Valon Berisha (Wade), Hee Chan Hwang (Oberschenkel), Andre Ramalho sowie Reinhold Yabo (beide muskuläre Probleme), Hannes Wolf (Rot-gesperrt) und Stefan Lainer mit Cican Stankovic (bereits beim österreichischen Nationalteam).

BL36: FAK vs. RBS