Profi-Fussballer stehen mehr oder weniger in der Öffentlichkeit und haben neben ihrer Vorbildfunktion auch eine Dementsprechende Soziale VerAntwortung. Um dieser auch gerecht zu werden, haben sich unsere Spieler in der ZEit vor Weihnachten ein Paar Gedanken gemacht, wie sie diese Rolle ebenso gewissenhaft erfüllen Können wie im Täglichen Trainingsalltag.

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„Tue Gutes und rede darüber! Warum nicht: Tue Gutes und PUNKT? Das zumindest dachten wir, als wir uns im Mannschaftsrat dazu entschlossen haben, an der Aktion ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ teilzunehmen. Wir wollten uns gemeinsam mit den Mitarbeitern im Verein in Eigeninitiative an diesem tollen Projekt beteiligen und das gar nicht an die große Glocke hängen. Irgendwann hat sich aber die Organisation (bekannt unter dem Namen ‚Geschenke der Hoffnung bzw. ‚Operation Christmas Child) an uns gewandt und uns um Mithilfe gebeten. Man hat uns davon überzeugt, dass unsere aktive Teilnahme dabei helfen könnte, noch mehr Menschen auf die Aktion zugunsten benachteiligter Kinder auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Wir könnten so versicherte man uns es schaffen, unsere Fans (die vielleicht noch nie von dieser Aktion gehört haben) dazu zu inspirieren, auch mitzumachen.

Wir haben uns im Team ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Wir wollten 150 Geschenke an einem Tag schaffen. Trotz intensiver Vorbereitung hatten wir ganz schön Mühe, diese Anzahl tatsächlich zu erreichen. WIR HABEN ES GESCHAFFT und sind stolz darauf, aber als wir den letzten Karton auf den Stapel stellten, war keiner von uns so richtig zufrieden. Irgendwie dachten wir uns alle das Gleiche: Mit 150 Geschenken können wir 300 Kinderaugen ein Lächeln schenken – bei 300 Geschenken wären es 600 leuchtende Äuglein …

Das mussten wir erstmal sacken lassen! Hier ging es nicht um die Anzahl der Geschenke an sich, auch nicht um Punkte und Tore, Titel und Meisterschaften. Hier ging es um das ‚wahre Weihnachten, das plötzlich eine ganz neue Bedeutung bekommen hat. Wenn wir uns also in der bevorstehenden Adventzeit wieder dazu hinreißen lassen, von Geschäft zu Geschäft zu laufen, um Geschenke für unsere Liebsten zu kaufen, sollten wir vielleicht hin und wieder innehalten und uns fragen: Haben wir denn nicht eh alles, was wir brauchen?

Nicht falsch verstehen: Es spricht absolut nichts dagegen, unseren Kindern, unserer Familie und Freunden an Weihnachten Geschenke zu machen. Es ist doch das Fest der Liebe! Aber diese Liebe ist ja allumfassend, und es gibt zu viele Kinder auf der Welt – leider auch in Österreich –, die nichts besitzen und sich über ein kleines Kuscheltier, Buntstifte, Malbücher und Süßigkeiten – ja, sogar über Schulhefte freuen, als wäre es das größte Geschenk von allen. Es wurde uns erzählt, dass einige Kinder ihre Schulhefte, wenn diese ausgeschrieben sind, wieder ausradieren, um sie wiederverwenden zu können. Können wir uns das heutzutage überhaupt noch vorstellen? Können wir uns vorstellen, dass es in Rumänien, das nicht mal 1.000 Kilometer von Österreich weg liegt, Waisenhäuser gibt, die im Winter nicht mal voll geheizt werden können, weil das Geld nicht reicht? Können wir uns vorstellen, dass Kinder in Waisenhäusern nichts besitzen dürfen, nicht mal die Kleidung, die sie am Leib tragen? Können wir uns vorstellen, dass sich ein ganzes Dorf freut, weil ein Kind einen Fußball geschenkt bekommen hat?

Liebe Fans,

wir können es uns jetzt vorstellen und wollen daher mit eurer Hilfe versuchen, unseren Beitrag zu verstärken! Wir bitten euch, bis zum kommenden Heimspiel gegen Sturm Graz aktiv mitzuhelfen, dieses schöne Projekt zu unterstützen!

SO GEHT’S:

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das zu tun: Wenn ihr im Ticketing & Service Center vorbeikommt, könnt ihr eure Geschenke bei uns abgeben oder einfach nur in die Spendenbox, die dort aufgestellt ist, Geld spenden. Diese Spende kommt der Organisation zugute, die ehrenamtlich und auf eigene Kosten den Versand eurer Pakete organisiert. Für diejenigen, die es nicht mehr schaffen, bis zum kommenden Sonntag einen Schuhkarton zu packen, gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit, dies online zu machen.“