Diadie Samassekou im Interview nach seinem 100. Pflichtspiel für uns

Mit dem gestrigen Spiel gegen SK Rapid Wien erreichte Diadie Samassekou die 100er-Marke bei Pflichtspielen für unseren Verein. Damit steigt er in den elitären „Club der 100er“ auf, in dem er sich nun in guter Gesellschaft von beispielsweise Takumi Minamino, Stefan Lainer und Andre Ramalho befindet.

Wir haben Diadie anlässlich seines 100. Pflichtspiels für uns zu einem kurzen Interview gebeten.

Diadie, herzlich willkommen im Club der 100er. Wie ist das Gefühl, nun 100 Pflichtspiele für unseren Verein absolviert zu haben?

Das Jubiläum, 100 Pflichtspiele für diesen Verein bestritten zu haben, ist natürlich etwas ganz Besonderes und ich bin sehr glücklich, dass ich das geschafft habe. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich diese Marke erreichen würde, und daher war das Jubiläums-Spiel gestern gegen Rapid Wien natürlich ein ganz besonderes Spiel für mich.

Welche von diesen 100 Partien ist dir besonders im Gedächtnis geblieben und warum?

Ich glaube, die letztjährige Viertelfinal-Partie in der Europa League gegen Lazio Rom war jene, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Aber vor allem auch das Spiel am vergangenen Donnerstag gegen RB Leipzig war ein ganz besonderes für mich. Ich hatte viel Spaß auf dem Platz, und es war toll, wieder alte Bekannte zu sehen beziehungsweise gegen sie zu spielen.

Gibt es eine bestimmte Person, die dich während deiner Zeit hier in Salzburg besonders geprägt hat? Ein Trainer, ein Betreuer, ein Mitspieler?

Es gibt nicht nur eine spezielle Person, die mich in meiner Zeit hier besonders geprägt hat – es waren viele verschiedene Menschen aus allen Bereichen. Von den Betreuern natürlich speziell Musti (Anm.: Integrationsmanager) und meine beiden Trainer Oscar Garcia und Marco Rose. Von den Spielern waren es in meinem ersten Jahr Dayot Upamecano und jetzt natürlich „Doudou“ (Anm.: Amadou Haidara). Aber auch Sportdirektor Christoph Freund, der mich immer unterstützt hat, hat mich hier in Salzburg geprägt.

Wenn du dich mit dem Diadie Samassekou vergleichst, der 2016 vom FC Liefering gekommen ist, – inwiefern, würdest du sagen, dass du dich persönlich und fußballerisch weiterentwickelt hast?

Ich glaube, ich habe mich über diese Zeit gesehen in allen Bereichen weiterentwickelt. Schon beim FC Liefering habe ich eine gute Entwicklung genommen, aber jetzt noch einmal etwas mehr. Ich habe natürlich jetzt durch die vielen nationalen und auch internationalen Spiele mehr Erfahrung und mehr Intelligenz im Spiel, wodurch ich in diesen noch besser agieren kann.

Vielen Dank, Diadie! Wir freuen uns auf viele weitere Spiele von dir im Dress der Roten Bullen.