Alles Wissenswerte zu unserer Spielzeit der Superlative

Die erste Saison im neuen Ligamodus ist geschlagen. Und das äußerst erfolgreich! Trotz der Punkteteilung sind wir der Konkurrenz schon verhältnismäßig früh enteilt, ehe unsere Elf das sechste Meisterstück en suite in der 29. Runde in Wien-Favoriten fixieren konnte. Wir blicken auf die unvergesslichen Momente zurück.

Makellose Anfangsphase

Wer den Saisonauftakt gegen den LASK mitverfolgt hat, wäre wohl kaum auf die Idee gekommen, dass die Glasner-Elf unser stärkster Verfolger werden sollte. Vor allem im ersten Durchgang spielten wir die Oberösterreicher schwindlig und führten noch vor dem Pausentee – auch dank zweier Treffer von Goalgetter Munas Dabbur – bereits mit 3:0. Die Begegnung endete mit 3:1 und sollte nur ein Vorgeschmack auf die darauffolgenden Monate sein. Wir starteten famos in den Herbst und stellten mit dem Punktemaximum von 30 Zählern aus den ersten zehn Partien einen neuen Startrekord auf. Tatsächlich dauerte es bis Februar, ehe wir die erste Pleite hinnehmen mussten (0:2 gegen Rapid). Unsere Burschen legten im Vergleich zur rekordreichen Vorsaison zudem noch eine Schippe drauf: 2,5 Punkte pro Spiel erreichte vor uns noch keine Mannschaft! Außerdem verloren die Rose-Schützlinge kein Match nach einer 1:0-Führung. Kassierten wir den ersten Treffer, stellten unsere Mentalitätsmonster 67 Prozent der Spiele auf den Kopf und gingen als Sieger vom Platz!

Meisterfeier 2019

#SerienMEISTER

Noch nie gelangen einem österreichischen Klub sechs Meisterschaften in Folge – bis heuer! Damit reihen wir uns selbst auf europäischer Ebene in die Creme de la Creme der Serientäter ein: Nur sieben Klubs können längere Serien aufweisen, darunter sind mit Bayern München (sieben Titel) und Juventus Turin (acht Erfolge) namhafte Teams dabei, mit denen wir uns möglicherweise in der bevorstehenden Spielzeit in der KönigsCLasse messen können.

Meistermacher

Nun ist es aber auch an der Zeit, dem scheidenden Coach Rosen zu streuen: Marco Rose verlor in zwei Jahren auf der Trainerbank auf heimischem Terrain kein einziges Ligaspiel und verabschiedet sich mit einer historisch hohen Siegquote von 74 Prozent gen Deutschland! Dabei ist es fast schon selbstredend, dass sein Punkteschnitt von 2,4 eine neue Bestmarke darstellt. Das 7:0-Spektakel zum Abschluss gegen St. Pölten war gleichzeitig der 50. Sieg des gebürtigen Leipzigers und unser höchster Saisonsieg. Möglicherweise auch ein Rose-Verdienst: Wir netzten heuer unfassbare zwölf Mal in der Nachspielzeit – natürlich ligaweit unerreicht.

Unsere perfekte Double-Woche

Bestmarken en masse

Nichtsdestotrotz sind in letzter Konsequenz die Spieler für die famosen Erfolge hauptverantwortlich: Munas Dabbur absolvierte heuer mit 29 Partien die meisten und verlor kein einziges Mal. Nie zuvor blieb ein Kicker bei so vielen Spielen ungeschlagen! Die Einsatzzeit nützte der Israeli vorbildlich, ergatterte der 20-fache Knipser doch zum zweiten Mal in Folge die Torjägerkrone. Eines der herausragendsten Spiele in unseren Farben war der Auftritt von Smail Prevljak am 18. Spieltag gegen St. Pölten. Er drehte in der ersten Halbzeit gleich vier Mal zum Torjubel ab und trat somit in die Fußstapfen von einem gewissen Marc Janko, dem zehn Jahre zuvor gegen Altach als letzter Salzburger mehr als drei Treffer in einem Abschnitt gelangen. Weiter hinten zahlte Rückhalt Cican Stankovic das in ihn gesetzte Vertrauen zurück: Kein anderer Keeper erreichte dessen Topwert von 73,6 Prozent bei den abgewehrten Torschüssen. Jerome Onguene überzeugte indes als kompromissloser Verteidiger und gewann mit 71 Prozent der Zweikämpfe ligaweit die zweitmeisten.

Rekorde über Rekorde prägten den Weg zum sechsten Meistertitel in Folge. Danke, dass ihr diesen Weg mit uns mitgegangen seid! Mit Neo-Coach Jesse Marsch wollen wir mit eurer Unterstützung zum siebten Mal en suite den Teller in die Mozartstadt bringen. Wir freuen uns auf die bevorstehende Spielzeit!