Gelbe Wände und Blaue Wunder

Kontrahenten in der KönigsCLasse – Topf 2

Wenn die Beine zu wippen beginnen … ist die Auslosung nicht mehr fern. Morgen werden uns die Gruppengegner in der UEFA Champions League zugelost. Bis dahin stellen wir euch unsere möglichen Kontrahenten vor. Heute präsentieren wir Lostopf zwei!

Die Ziehung in Monaco findet am Donnerstag, den 29.08.2019 ab 17:55 Uhr statt. Die Pressekonferenz danach kannst du LIVE auf FanTV verfolgen!

Real Madrid

Ein Team, das man eigentlich nicht vorstellen muss. Die Königlichen haben den Henkelpott 13 Mal gewonnen, sieben Mal, seitdem der Wettbewerb als UEFA Champions League bekannt ist. Bei unserem Testspiel gegen das Weiße Ballett mussten wir uns nur mit 0:1 geschlagen geben. Nicht ohne Grund gilt Real als das Hammerlos aus Topf zwei. Nach Zugängen im Sommer, wie Eden Hazard und Luka Jovic, ist man dem Namen Los Galacticos wieder würdig. Trainerbank-Rückkehrer Zinedine Zidane hat in jedem Jahr die UEFA Champions League gewonnen, in der er die Saison als Real-Trainer gestartet hat. Ein Brett für jeden Gegner.

Borussia Dortmund

An die Borussen haben wir gute Erinnerungen. Vor zwei Jahren brachte uns Valon Berisha mit seinem Doppelpack im Westfalenstadion zum Jubeln. Nach einer formidablen Vorsaison und einem makellosen Bundesliga-Start wollen die Dortmunder auch wieder international Wellen schlagen. Mit Thorgan Hazard, Julian Brandt und Mats Hummels hat man im Sommer eine gute Mischung aus Leichtmütigkeit und Erfahrung akquiriert. Offensiv sind die Mannen aus dem Ruhrpott eine Macht. In 45 Pflichtspielen der Vorsaison blieb der BVB nur sechs Mal ohne Treffer.

SSC Napoli

„Wiedergutmachung“ heißt das Stichwort gegen die Neapolitaner. Das blitzblaue 0:3 aus dem Hinspiel konnten wir in der Vorsaison nicht mehr zu unseren Gunsten drehen. Die Auswärtsfahrten nach Italien werden diesmal aber halb so wild. Weil die Gladiatoren-Atmosphäre im Stadio San Paolo nicht den Mindeststandards der UEFA entspricht, müssen die Vesuvstädter ihre Heimspiele im 600 Kilometer entfernten Bologna austragen.

Ajax Amsterdam

Mit viel Pech schaffte es die niederländische Teenie-Combo nicht ins Vorjahresfinale der UEFA Champions League. Nur zwei Minuten fehlten gegen Tottenham auf den historischen Finaleinzug. Ob der holländische Rekordmeister nach dem Aderlass im Sommer ähnliche Höhen erreichen wird, ist fraglich. Mit Matthijs de Ligt und Frenkie de Jong verließen zwei tragende Säulen den Verein gen Topklubs. Außerdem kennt einer unserer Spieler die Geheimrezeptur des attraktiven Offensivfußballs höchstpersönlich. Maximilian Wöber verbrachte knapp eineinhalb Jahre in der niederländischen Hauptstadt.

Atletico de Madrid

Die knallharte Rasselbande von Diego Simeone musste im Sommer den Verlust ihres Talismans Antoine Griezmann hinnehmen. Als Ersatz kam der erst 19-jährige Joao Felix für über 100 Millionen Euro. Aber Personalpolitik spielt im Kollektiv von Atletico ohnehin eine untergeordnete Rolle. Die defenisven Blöcke im 4-4-2 sitzen wie Renngurte. Vier Mal in Folge bezog man die geringste Anzahl an Gegentreffern in La Liga. Nach dem frühen Aus gegen Juventus im Achtelfinale will man in der UEFA Champions League wieder in höhere Sphären vordringen.

Tottenham Hotspur

Der Fußball unter Trainerfuchs Mauricio Pochettino gilt als einer der besten Europas. Der Sieg war den Londonern im ersten CL-Finale ihrer Geschichte dennoch nicht vergönnt. Generell kann man den Spurs eine gewisse Schwäche in entscheidenden Momenten attestieren. „Bottlers Mentality“ nennt das der Brite. Trotz ansehnlichem Fußball haben die Nord-Londoner seit 2008 (damals englischer Ligapokal) keinen Titel geholt. Macht es die Truppe rund um Star-Stürmer Harry Kane diesmal besser?

Benfica Lissabon

Die Nummer eins der portugiesischen Hauptstadt konnte in ihrer Geschichte zwei Mal den Henkelpott gewinnen. Damals stand aber noch der längst verstorbene Jahrhundertfußballer Eusebio im Dienste der Adler. In der UEFA Champions League war zuletzt zwei Mal nach der Gruppenphase Endstation. Der Abgang von Leistungsträger Joao Felix zu Atletico gibt wenig Hoffnung auf Verbesserung.

Shakhtar Donetsk

Unser letztes Aufeinandertreffen mit dem ukrainischen Serienmeister lag uns noch lange schwer im Magen. Beim Quali-Aus im Jahr 2007 stand unser heutiger Co-Trainer Rene Aufhauser noch als Spieler auf dem Feld. Auch wenn die Mannen aus der Ost-Ukraine nicht die klingendsten Namen tragen, sind sie europaweit gefürchtet. Die zweistelligen Minusgrade bei den Spielen in der Ausweicharena zu Charkiw sind nicht nach dem Geschmack der filigranen Westeuropäer.