Torschützen: Wöber (56./ET) bzw. Ashimeru (12.), Ramalho (31.), Haaland (41.), Hwang (58.), Szoboszlai (71./FE)

Unsere Mannschaft ist weiterhin nicht zu stoppen und lässt erneut mit einer Torparade und dem sechsten Sieg im sechsten Spiel aufhorchen. Mit einem 5:1-Auswärtssieg bei der WSG Swarovski Tirol geht es zurück nach Salzburg.

Spielbericht

Erstmals in dieser Saison von Beginn an mit einer Dreierkette am Werk, ging unsere Mannschaft mit ihrem gewohnten Drang nach vorne in die Partie und brachte gleich einmal ihr gepflegtes Direktpassspiel aufs satte Grün im Tivoli Stadion. So kamen wir bereits nach vier Minuten zur ersten Torannäherung, als Erling Haaland nach einem schnellen Antritt von der Strafraumgrenze abschloss, die Kugel aber über das gegnerische Gehäuse setzte. Nachdem auch die WSG durch Rieder einen Weitschuss zu verzeichnen hatte (8.), waren es wieder wir, die über eine frühe Führung jubeln konnten. Majeed Ashimeru stürmte nach einem schnell ausgeführten Freistoß in den Sechzehner, wurde von Hee Chan Hwang mustergültig in Szene gesetzt und traf in Stürmermanier zum 1:0 in die Maschen (12.). In der Folge kontrollierten unsere Burschen das Spielgeschehen weiter ganz klar und wurden ihrer Favoritenrolle absolut gerecht, was sich auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machen sollte. So prüfte Max Wöber WSG-Goalie Oswald noch mit einem schönen Kopfball (21.), bevor Andre Ramalho – ebenfalls nach einem Eckball – per Kopf auf 2:0 stellen konnte (31.). Es ging aber noch weiter: In Minute 41 erhöhte Erling Haaland ohne lange zu fackeln nach einer kurzen Drehung mit einem wuchtigen 104 km/h-Schuss auf 3:0, das gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete, denn die Hausherren trafen kurz vor der Pause in Person von Pranter zum Glück nur die Querlatte (44.).

Wie schon in den letzten Wochen gab sich unsere Mannschaft mit der komfortablen Pausenführung nicht zufrieden und blieb auch in den zweiten 45 Minuten hungrig auf mehr. Dennoch gelang zunächst dem Aufsteiger der Anschlusstreffer: Max Wöber verlängerte einen Pranter-Freistoß unglücklich ins eigene Tor (56.), sah im direkten Gegenzug aber gleich, wie das 4:1 für uns fiel. Majeed Ashimeru bediente Hee Chan Hwang mit einem idealen Lochpass, und unser Südkoreaner stellte die Drei-Tore-Führung nach einer perfekten Ballmitnahme wieder her (58.). Ein direkter Szoboszlai-Freistoß (66.) sowie ein Hwang-Abschluss aus kürzester Distanz (68.) stellten anschließend die nächsten Topchancen für unsere Mannschaft dar, ehe Dominik Szoboszlai vom Elfmeterpunkt (nach Foul an Albert Vallci) ganz abgebrüht auf 5:1 stellte (71.). Doch auch Cican Stankovic konnte sich in der Schlussphase noch beweisen, als er gegen Rieder stark parierte (77.). Ansonsten spielten Andreas Ulmer & Co. den klaren Erfolg aber sicher nach Hause, und der Sieg hätte beinahe sogar noch höher ausfallen können. Patson Daka scheiterte jedoch allein vor Oswald an dessen starker Reaktion.

Statements

Jesse Marsch

Unsere Mentalität war heute wieder richtig gut. Wir wollen alles erreichen. Das Team war richtig enttäuscht über das Gegentor. Das ist eine gute Sache für das Trainerteam. Unser 3-5-2-System war gegen diesen Gegner vielleicht nicht die allerbeste Wahl, aber es war okay für das erste Mal. Flexibilität ist immer ein Vorteil, wir müssen ein paar Grundordnungen probieren.

Andre Ramalho

Egal, wer auf dem Platz steht, wir zeigen immer wieder, dass wir bereit sind, alles zu geben. Das ist ein großes Kompliment für die Mannschaft. Allgemein, alles was wir machen, tun wir sehr konsequent. Wir wollen unbedingt immer gewinnen, und das haben wir heute verdient getan.

Zlatko Junuzovic

Alle Spieler wissen, dass sie ihre Leistung auf den Punkt bringen müssen. Es liegt immer an uns, was wir daraus machen. Es kommt immer darauf an, dass wir bereit sind, die Kilometer zu machen, tiefe Läufe anzunehmen und füreinander zu spielen. Das ist das, was zählt. So bereiten wir uns immer vor.

 

WECHSEL

Szoboszlai für Ramalho (63.), Koita für Haaland (69.), Daka für Hwang (78.)

Gelbe Karten

keine

Nicht einsatzbereit

Walke (Fußwurzel), Pongracic (Muskelverletzung), van der Werff (Knieprobleme), Minamino (familiäre Gründe), Onguene (krank)