Enock Mwepu gibt euch tägliche Einblicke in sein Trainingslager-Tagebuch

Servus!

Der Rhythmus eines professionellen Sportlers ändert sich stetig. An einem Tag agiert man in dramatischen Spielen, beobachtet von Millionen Zuschauern, am nächsten kann man mutterseelenalleine verletzt zu Hause sitzen. Für die erstere Art Tage leben wir. Sie sind der Grund, warum wir jeden Tag versuchen, das Gaspedal noch etwas weiter Richtung Bodenplatte zu drücken. Heute war zwar „nur“ ein weiterer Trainingstag, aber der Druck am Gaspedal war ganz besonders hoch.

Wir hatten eine Doppel-Session, morgens und nachmittags Training. Am Morgen wärmten wir auf, spielten Hösche, bis der Coach uns das Verhalten in der Box zur Übung gab. Die Verteidiger sollten den Kasten sauber halten, die Stürmer so viel wie nur möglich treffen. Und das taten sie auch. Aber auch die Verteidiger gaben ihr Bestes, speziell, was deren Kommunikation anlangte. Danach bestritten wir ein Trainingsspiel. Meine Mannschaft hat gewonnen, das versüßt mir immer den Tag.

Nach dem Essen war Erholung angesagt. Die harte Vormittagssession saß tief in den Beinen. Ungeachtet dessen zogen wir unser Kraftprogramm und unsere Sprints durch.

Es fühlt sich wirklich gut an, wieder zwei Einheiten absolviert zu haben. Das Camp ist gut getaktet, wir nehmen täglich das Beste mit. Alle machen sehr gute Fortschritte.

Bis morgen!

Alles Gute

Enock

Dies ist eine Übersetzung von Enocks Originaleintrag auf Englisch, den ihr HIER lesen könnt.