Die Saison in Bildern

Von A wie Albert bis Z wie Zlatko rannte so mancher vor die Linse

Aller Anfang ist Patson. Das erste Tor der Saison erzielte zwar ein gewisser Eliel Peretz missgeschicklich in das eigene Tor. Dann war es Daka, der im Kärntner Altweibersommer den ersten selbst erzielten Treffer landete. Der ikonische Jubel war schon damals am Start. Wie oft er ihn noch ausgepackt hat? Wir haben aufgehört zu zählen. Nicht so bei den Toren, da traf er noch 26 weitere Male. Die Torjägerkrone sitzt fest am Haupt unseres Sambiers.

Zähne zusammenbeißen! Ellenbogen, Grätsche und Mut waren in der UEFA Champions League gefragt. Nach 78 hart geführten Minuten stand es 2:1 für unsere Roten Bullen gegen den großen FC Bayern. Das Endergebnis las sich wie ein Irrtum. Am Ende fehlten uns die Körner. Wie schade, hätten wir durchgehalten, wäre es eine Geschichte geworden, die wir noch unseren Enkelkindern erzählt hätten.

Nicht nur Patson war hinter Szobo her. Gefühlt ganz Europa wollte die Unterschrift des Ungarn. Entschieden hat er sich für Leipzig, Reunion mit Jesse incoming. Als er unseren Verein nach über vier Jahren verließ, meinte er, es war perfekt und er wäre hier vom Jungen zum Mann geworden. Wie heißt es in Hollywood-Filmen so schön: „Wir haben nur unseren Job getan!“

Er kann es nicht fassen. Beim 3:0-Sieg in Hartberg rutschte Toni eine goldene Vorlage über den Schlappen. Nicht, dass es unbedingt nötig gewesen wäre, den zu machen. Das Ding war durch. Wer sich selbst beim Spielstand von 3:0 so ärgert, ist ein zertifizierter Winner, da gibt es keine zwei Meinungen.

Grüße an die Hater! Wer ist der Goalie in der Abwehr mit den wenigsten Gegentoren der Bundesliga? Cican Stankovic! Unser Schlussmann bewies es allen, als er gleich mit Jahresbeginn die Null an Gegentoren ausrief und drei Mal unüberwunden blieb.

Kommt ein Rasmus geflogen … je länger die Saison dauerte, desto besser wurde unser Däne. Als hätte er Blut geleckt, war er nicht mehr in der Viererkette zu halten, wollte nach vorne, auch treffen. Kommt er nach hinten, lässt er die Gegner an seiner harten Schulter zerschellen, ehe er majestätischen Blickes auf sie herabschaut. You've got to love that.

Augen zu und durch! Dass Brasilianer auch auf die harte Tour können, demonstrierte Andre Ramalho in der zweiten Saisonhälfte. Mit dem Fränky-Schiemer-Gedenkturban lief er zur Höchstform auf, kommunizierte, dirigierte, brillierte. Dabei vergisst er nie die Eleganz. Von uns gibt es die Haltungsnote 1, mit Sternchen!

Tanze Samba mit mir … nein, das ist kein Irrtum, die Einleitung gilt wirklich Brenden Aaronson, hier zu sehen bei seinem Lieblingsschmäh, dem rechten Haken. Die Bundesliga war nicht mehr sicher, als es dem Ami hier so richtig lustig wurde. Auch Jesse war sich sicher, bei diesem Entwicklungstempo ist Sky the Limit für Brenden.

If you happy and you know it clap your hands! Die Vorfreude ist groß, denn die Nächsten warten schon. Etliche Debütanten stellten sich im Trikot unserer Roten Bullen vor, aber nicht nur dort. Mit dem FC Liefering wurden sie nur um ein Tor nicht Meister. Und das, obwohl Benjamin Sesko aus vollen Magazinen geballert hat. Es werden sich noch viele wundern, welche Kapazunder wir da aus dem Hut zaubern.

Es freut mich, mit Ihnen Geschäfte zu machen! Für Mergim Berisha war es die nummerisch beste Saison seiner Karriere, aber eben trotzdem straight Business. 22 Tore und 11 Vorlagen in allen Wettbewerben, da kann man, wie Andre zeigt, nur gratulieren.

Party up! Wer Meister und Cup-Sieger wird, hat alle Rechte. Und wer einen solchen Oberkörper hat, sowieso. Gäbe es sowas wie einen Titel zum Aufsteiger der Saison, würden wir ihn Karim zusprechen. Vom Gezeichneten nach seiner Auswechlung in der ersten Halbzeit zum Fixstarter mit Torgarantie. Was für eine Spielzeit!