Freunde fürs Leben

Patson Daka und Enock Mwepu im Red Bulletin

Sie kamen aus Sambia und eroberten die Herzen der Fußballfans in Österreich: Patson Daka und Enock Mwepu über Freundschaft und ein Geschenk, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Alle hatten Patson Daka vor „dem Computer“ gewarnt. Manche raunten sogar, dass dieser Computer so gefährlich sei, dass er unbedingt zerstört werden müsse. Patson war dreizehn und verstand nicht, warum er sich „vor einem Computer in Acht nehmen“ sollte. Er war hier, um Fußball zu spielen. Deshalb war Patson nach Lusaka gekommen, in die Hauptstadt von Sambia.

Gemeinsam mit Tausenden anderen Burschen hatte sich Patson beim „Airtel Rising Stars Cup 2012“ angemeldet. Bei diesem Bewerb werden die größten Fußball­talente der zehn Provinzen des Landes gesucht. Wer sich bei diesem Cup durchsetzt, wer Können und Glück ver­eint, für den wird ein Bubentraum Wirk­lichkeit: ein Platz in Sambias Nachwuchs-­Nationalteam. Von den Tausenden Bewerbern blieben nach den ersten Matches gerade einmal 200 Burschen übrig. Zuletzt waren es nur noch 18. Und Patson Daka war ihr Kapitän. Der Präsident von Sambia, Edgar Chagwa Lungu, gratulierte dem jungen Afrikaner via Facebook.

Bei diesem Siegeszug hatte Patson auch einen gewissen Enock Mwepu kennengelernt. Der damals 14-Jährige drosch seine Pässe mit der Präzi­sion einer Maschine über den Rasen und wurde deshalb „der Computer“ gerufen. Jetzt war Patson klar, wovor bzw. vor wem ihn die Leute gewarnt hatten. „Zerstören“ wollte Patson Enock nicht. Ganz im Gegenteil. Enock und Patson wurden Freunde fürs Leben.

Die gesamte Story mit Patson Daka und Enock Mwepu könnt ihr jetzt auf redbull.com oder im neuen Red Bulletin-Magazin lesen.