Nico Mantl im Interview

Nicos erste Gedanken nach dem Transfer | Behind-the-Scenes-Footage

Der Bursche aus Unterhaching wagt den Sprung in die Mozartstadt. Beeindruckende Größe, ruhige Ausstrahlung und Erfahrung, trotz seiner erst 20 Lebensjahre, Nico Mantl hat alle Voraussetzungen für eine große Karriere. Der U20-Keeper Deutschlands ist seinen Altersgleichen einen Schritt voraus. Nach 1 1/2 Jahren als Stammkeeper in der deutschen dritten Liga ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

Ich hatte schon mit 17 die Chance, mich um den Startplatz in Unterhaching zu matchen. Da war ich auch ein bisschen froh, als ich mir noch ein Jahr nehmen durfte, um dann erst mit 18 die Verantwortung zu übernehmen. Für meine Entwicklung war es sicher gut, ebenso wie mein jetziger Wechsel nach Salzburg. Man weiß ja, dass hier auf Talente gesetzt wird.

Schon von Kindheit an hatte Nico Berührungspunkte mit unserem Klub, den er nicht selten mit leidigen Erfahrungen verbindet.

Früher sind wir oft hierhergefahren, unter der Woche, und haben uns eine Klatsche abgeholt. 0:10 oder so, das war keine Seltenheit. Schon damals wusste ich um die Qualität, die hier im Klub steckt.

Als einer der wenigen Drittligakicker bekam Nico auch die Ehre, für eine Jugendauswahl seines Landes aufzulaufen. 2019 war es so weit, da trug er das erste und bis dato einzige Mal das U20-Trikot des DFB. Aus seiner Einberufung kennt der Recke, der, so hat er es uns versichert, die Hymne immer lauthals mitsingt, auch Kilian Ludewig.

Von der Einberufung habe ich indirekt erfahren. Stefan Wessels, der Torwart-Trainer der deutschen U20, hat angerufen. Bei meinem Debüt gegen die Schweiz habe ich dann auch die Null gehalten. Im Lehrgang habe ich Kilian kennengelernt. Neben Karim, den ich natürlich aus Unterhaching kenne, ist er der Einzige, den ich schon vorab kannte.

Nico Mantl im Interview