„Zwischen Vorfreude und Nervosität“

Patson Daka im Spieltagsinterview

Patson Daka trug sich schon letztes Jahr in die Torschützenliste der UEFA Champions League ein. Jetzt fiebert er dem Schlager gegen Atletico Madrid entgegen.

Ihr seid mit einem 2:2 gegen Lok Moskau in diese UEFA Champions League-Gruppenphase gestartet. Bist du zufrieden oder wäre mehr möglich gewesen?

„Ich glaube, niemand im Verein ist wirklich zufrieden, weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Wir hatten es selbst in der Hand, die drei Punkte zu holen, doch leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt und dann auch noch den Ausgleich kassiert. Und ich muss mich natürlich selbst an der Nase nehmen. Die Chance in der 92. Minute muss ich verwerten.

Was müsst ihr gegen Atletico sonst noch besser machen?

Wir dürfen auf keinen Fall den Start wieder so verschlafen. Wir müssen von Anfang an da sein, das Spiel annehmen und mit hoher Intensität agieren. Auch in der Defensive müssen wir uns steigern. Wir dürfen Atletico keinen Platz lassen und müssen sie ständig unter Druck setzen, sonst werden sie uns bestrafen.“

Die Spanier sind nach der Niederlage gegen die Bayern bereits unter Zugzwang. Wie erwartest du Atletico?

„Ich erwarte sie hungrig und sehr aggressiv. Mir wäre lieber gewesen, dass sie gegen die Bayern gewinnen, denn nun wollen sie diese Niederlage gegen uns wettmachen und brauchen dringend drei Punkte. Ich glaube, es wird ein sehr harter Fight und da müssen wir gemeinsam dagegenhalten.“

Beschreib mal deine Gefühle, wenn du an so einem Champions League-Abend den Rasen betrittst.

„Es ist eine Mischung aus Vorfreude und Nervosität. Es kribbelt schon den ganzen Tag, und man kann es gar nicht erwarten, dass es endlich losgeht. Dennoch versuche ich immer, ruhig zu bleiben und mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren. Man ist dann wie in einem Tunnel und wenn man ins Stadion kommt und die Hymne hört, fällt alles ab und man will nur noch Gas geben.“