Rote Bullen in der Aspire Akademie

Die Trainingsmöglichkeiten für den FC Red Bull Salzburg in der Aspire Academy of Sports, dem weltweit eines der größten Trainingscamps weltweit mit u.a. einem 40.000er-Stadion, dass für die WM 2022 noch ausgebaut wird, sind für die Truppe des FC Red Bull Salzburg perfekt.
Das stellt auch Sportdirektor Ralf Rangnick fest: „Die Rahmenbedingungen hier in der Aspire Academie könnten für uns nicht besser sein. Ich habe so ein Niveau noch nicht gesehen und bin froh, dass wir mit unserem Team diese Destination gewählt haben“.

Zustande gekommen ist dieses Trainingslager auch durch die Mitwirkung von Markus Egger, ehemals Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg. Der 42-jährige Steirer ist seit November 2012 „Director Stratetic Projects“ der Aspire Sports Academy in Doha und war dadurch auch maßgeblich involviert: „Das Zustandekommen des Trainingslagers ist bis zu einem gewissen Grad auch der freundschaftlichen Beziehungen zu früher geschuldet. Deshalb freue ich mich sehr, ehemalige Kollegen aus Salzburg wieder zu treffen. Primär legen wir unser Augenmerk bei dieser Art der Kooperation auf einige wenige Mannschaften, mit denen wir uns auch zukünftig enger zusammenarbeiten möchten. Red Bull Salzburg gehört ebenso dazu wie Bayern München, Schalke04 oder Zenit St. Petersburg, die allesamt in den letzten Wochen bei uns zu Gast waren“.
Und auch wenn die Fußball-Weltmeisterschaft noch relativ weit entfernt ist, blickt der Österreicher schon gespannt in Richtung 2022l: „In unserer Akademie erhalten 12- bis 18-jährige Spieler aus Qatar eine Top-Ausbildung. Sie sollen dann natürlich auch im Nationalteam eine wichtige Rolle spielen.“

Vorbereitung auf Test gegen CL-Starter
Nach den beiden heutigen Trainingseinheiten geht es für die Roten Bullen morgen ab 11:30 Uhr (9:30 Uhr MEZ) in einem Testspiel gegen Zenit St. Petersburg. Nicht mit dabei war heute Kevin Kampl. Der Slowene musste aufgrund einer starken Verkühlung passen.
Die Russen bereiten sich u.a. auf das Champions League-Duell gegen Borussia Dortmund vor und haben in Qatar bereits drei Begegnungen (u.a. ein 3:0 gegen Al Merrikh, einem weiteren Testspielgegner der Roten Bullen) über die Bühne gebracht. Bei Zenit mit dabei ist auch der ehemalige Red Bull Salzburg-Head of Global Soccer Dietmar Beiersdorfer.

Sportdirektor zu Transfergerüchten
Vor Ort bezog Ralf Rangnick heute auch klar zu derzeit kursierenden Transfergerüchten betreffend einiger Salzburg-Spieler Stellung. Der Sportdirektor erteilt allen Spekulationen eine klare Absage: „Der FC Red Bull Salzburg wird in dieser Transferperiode keinen Spieler mehr abgeben!“