Torschützen: Kiteishvili (27.) bzw. Daka (10.), Szoboszlai (65.)

Unsere Burschen gewinnen gegen Sturm Graz eine spannende Partie, in der es in der Schlussphase ein wahres Chancenfeuerwerk auf beiden Seiten gab, mit 2:1 und feiern den 24. Sieg der laufenden Saison.

Spielbericht

In unserem letzten Auswärtsspiel der laufenden Saison, in dem es für Sturm Graz noch um wichtige Punkte in Hinblick auf die europäischen Startplätze ging, versteckten sich beide Teams nicht und spielten munter nach vorne. Es waren gerade einmal 80 Sekunden gespielt, als Stefan Hierländer mit einem satten Schuss nur das Außennetz traf. Nach einer Kopfballchance von Albert Vallci spielte sich Smail Prevljak in den Strafraum und ließ drei Gegenspieler sehenswert aussteigen. Nachdem der Offensivspieler gelegt worden war, schaltete Patson Daka am schnellsten und traf mit seinem dritten Saisontor trocken zum 1:0. Die Hausherren ließen sich vom Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen, versuchten weiterhin ihr Glück und kamen durch Otar Kiteishvili zu einer tollen Möglichkeit. Praktisch im Gegenzug hatte Takumi Minamino nach weitem Ramalho-Zuspiel das 2:0 am Fuß, scheiterte jedoch an Goalie Jörg Siebenhandl. In einer Phase, in der die Steirer stärker wurden, fiel dann der Ausgleich: Otar Kiteishvili nutzte ein Missverständnis in unserer Abwehr aus, schaltete blitzschnell und glich aus (27.). In der Schlussphase der ersten Hälfte legten unsere Burschen einen Gang zu, nahmen das Heft wieder in die Hand und kamen noch zu einer Großchance. Takumi Minamino übernahm eine Ulmer-Flanke direkt, doch es war erneut der Schlussmann der Hausherren, der den zweiten Gegentreffer mit einer tollen Parade vereitelte.

Auch in den zweiten 45 Minuten entwickelte sich eine flotte und äußerst interessante Partie. Nach einem Angriff über die rechte Seite hatten wir Glück, denn Markus Pink verfehlte eine scharfe Hereingabe im Rutschen hauchdünn. Nur wenige Sekunden später wurden wir erstmals in Durchgang zwei im gegnerischen Strafraum gefährlich, doch der Abschluss von Hannes Wolf wurde entscheidend geblockt. Sturm Graz war zwar weiterhin präsent und aktiv, doch wir zeigten uns cleverer und erhöhten auf 2:1. Ein schneller Vorstoß und eine präzise Wolf-Hereingabe waren dafür ausschlaggebend, dass Dominik Szoboszlai mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung das Spielgerät ohne Probleme über die Linie drücken konnte. In Minute 71 fasste sich Zlatko Junuzovic ein Herz und zog aus knapp 20 Metern ab, traf mit seinem satten Schuss jedoch nur das Lattenkreuz. In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig und spannend. Zuerst klärte Albert Vallci in höchster Not knapp vor der Linie, ehe Juan Dominguez noch die Stange traf. Kurz darauf hatte Smail Prevljak die Vorentscheidung am Fuß, sein Schuss klatschte jedoch an die Querlatte. Letztendlich setzten wir uns in einer sehr attraktiven Partie mit 2:1 durch.

Statement

Zlatko Junuzovic

Wir sind heute gut ins Spiel gekommen, haben aber nach der Führung etwas kopflos agiert. Wir haben einige Räume aufgemacht, die Sturm Graz gut ausgenutzt hat. Um das Gegentor haben wir gebettelt, uns dann aber wieder gesteigert. Zum Schluss ist es hin- und hergegangen und es hat viele Chancen auf beiden Seiten gegeben. Es war eine ausgeglichene Partie, in der wir das Glück vielleicht auf unserer Seite gehabt haben, auch wenn der Sieg unterm Strich für mich doch verdient war.

WECHSEL

Szoboszlai für Daka (64.), Leitgeb für Junuzovic (71.), Farkas für Todorovic (80.)

Gelbe Karten

Ramalho (38./Foul), Junuzovic (48./Foul), Vallci (78./Foul), Szoboszlai (90.+3/Unsportlichkeit)

Nicht einsatzbereit

Van der Werff, Onguene (beide Knie), Pongracic (Oberschenkel), Gulbrandsen (Darmgrippe) und Haaland (U20-Weltmeisterschaft)