Der Mittelfeldspieler verlässt Salzburg nach vier Jahren Richtung Hoffenheim

Diadie Samassekou verlässt unseren Klub, in dem er in den letzten Jahren eine tragende Stütze war. Der 23-Jährige unterschreibt bei der TSG Hoffenheim einen Vertrag über fünf Jahre.

Diadie im Abschiedsinterview

Von Mali via Salzburg nach Deutschland

2015 verließ Samassekou seine Heimat Mali, um sich dem FC Liefering anzuschließen. Nach 25 Spielen in der zweiten Spielklasse wurde er mit Beginn der Folgesaison 2016/17 in den Kader des FC Red Bull Salzburg promoviert. Für uns bestritt er 134 Partien, in denen er zwei Tore und sechs Assists verbuchte. Beinahe legendär waren seine Auftritte in der UEFA Europa League, in der er 2018 bis in das Semifinale vordrang.

Mit seinen 23 Jahren wagt er nun den nächsten Schritt. Er wird sich der TSG 1899 Hoffenheim anschließen, die unter Neo-Coach Alfred Schreuder eine neue Richtung einschlägt. Bei der TSG haben Nadiem Amiri und Kerem Demirbay den Klub verlassen. Samassekou füllt diese Lücke.

Statements

Sportdirektor Christoph Freund erklärt:

Diadie hat sich in der Zeit bei uns zu einem tollen Spieler und einer starken Persönlichkeit entwickelt. Für uns war klar, dass er irgendwann seinen Weg gehen und den Schritt in eine der Top-Ligen Europas machen wird. Wir sind stolz, dass er so lange bei uns war und den Klub mit seiner vorbildlichen und positiven Art – auf dem Platz und auch außerhalb – maßgebend mitgeprägt hat. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg!

Diadie Samassekou meint zu seiner Entscheidung:

Der FC Red Bull Salzburg bedeutet sehr, sehr viel für mich. Ich habe hier fast alles über Fußball gelernt. Jetzt nehme ich einen anderen Weg, aber mein Herz bleibt hier. Ich bin als ein Kind nach Salzburg gekommen und gehe als Mann. Hier habe ich gelernt, was es heißt, ein Profi zu sein. Jetzt hatte ich das Gefühl, dass es Zeit für mich ist, in einer großen Liga zu spielen, in der ich noch mehr lernen kann. Die Bundesliga ist eine Top-Plattform für mich, ich spiele gegen die besten Mannschaften Deutschlands und habe dort die Möglichkeit zu zeigen, was ich kann.