Sturmlauf in Liebenau

Torschützen: Hierländer (16.) bzw. Szoboszlai (8., 10., 43.), Daka (21.), Hwang (66.)

5:0, 2:0, 6:0 und jetzt 5:1. Wir bleiben hungrig auf mehr. Unsere Mannschaft sorgt im Auswärtsspiel beim SK Sturm Graz früh für klare Verhältnisse und fährt den nächsten – auch in dieser Höhe verdienten – Kantersieg ein.

Spielbericht

Es waren wieder einmal die Anfangsminuten, in denen bereits der Grundstein zum Erfolg gelegt werden konnte. Erneut startete unsere Mannschaft mit viel Wucht in die Partie und knüpfte nahtlos dort an, wo sie in Hartberg aufgehört hatte, nämlich beim Toreschießen. Keine acht Minuten war das Spiel alt, als Dominik Szoboszlai einen Freistoß aus der zweiten Reihe mit einer herrlichen Schusstechnik zum 1:0 in die Maschen zimmerte (8.) und nur zwei Minuten später das zweite Tor folgen ließ. Nach einem perfekten Lochpass von Zlatko Junuzovic ließ sich unsere Nr. 14 nicht zwei Mal bitten und vollstreckte aus halblinker Position eiskalt zum 2:0Doppelschlag (10.). Genauso hatten wir uns das wieder vorgestellt. Eine aggressive Marsch-Elf sorgte so schnell für klare Verhältnisse, wenngleich die Grazer zwischenzeitlich zurückkamen. Hierländer stellte mit einem Freistoßtreffer nach 16 Minuten den Anschluss her, provozierte allerdings damit nur weitere Angriffe unserer Burschen, die den Zwei-Tore-Vorsprung schnell wiederherstellen wollten. Dabei ließen sie sich auch nicht beirren, als es kurz hitzig wurde und Sturm-Trainer Nestor El Maestro mit Rot der Coachingzone verwiesen wurde. In Minute 21 folgte nämlich sogleich das 3:1. Patson Daka stand nach einem Lattenkracher von Karim Adeyemi goldrichtig und sorgte mit einem Abstauber für den dritten Treffer, ehe Sturm sich wenig später selbst schwächte. Spendlhofer sah nach einem harten Einsteigen gegen Jerome Onguene glatt Rot (24.). In der Folge ging es zunächst etwas ruhiger zu, tonangebend blieben trotzdem die Mannen in Blau-Gelb. So gelang auch noch vor der Pause das 4:1, abermals durch Dominik Szoboszlai, der nach einer Weltklasse-Finte einen Flachschuss platziert im linken Eck versenkte und so den Dreierpack schnürte (43.).

BL-25: STU vs. RBS

Nach einer berauschenden ersten Hälfte ließ unsere Mannschaft auch in den zweiten 45 Minuten nicht locker und ging weiter mit viel Spielwitz zu Werke. So brachte unser Offensivdrang die Hausherren unverändert in Bedrängnis und ließ damit jegliche Bemühungen der Blackies, unserem Tor gefährlich zu werden, erst gar nicht zu. Zlatko Junuzovic (51.), Dominik Szoboszlai, der beinahe Treffer Nummer vier bejubeln hätte können (56.), und Mergim Berisha (61.) kamen dem fünften Torerfolg dabei am nächsten. Die Grazer überstanden diese Phase jedoch zunächst unbeschadet, ehe Hee Chan Hwang die Führung weiter ausbauen konnte (66.). Karim Adeyemi leistete dabei mit einem Ballgewinn und einer präzisen Hereingabe die perfekte Vorarbeit, Hee Chan Hwang schloss nach Traumhaken trocken ab – 5:1. Die Partie war längst entschieden, da ging ein weiterer Grazer frühzeitig duschen. Donkor holte sich seine zweite Gelbe Karte ab und sorgte dafür, dass die Grazer das Spiel zu neunt beenden mussten (71.). Am Spielgeschehen änderte dies jedoch ohnehin nichts mehr. Die Steirer – in der Schlussphase nur noch auf Schadensbegrenzung aus – sahen sich noch mit weiteren Angriffen konfrontiert, unsere Burschen beließen es aber letztlich beim 5:1.

Statement

Dominik Szoboszlai

Wir haben bis zur 90. Minute gekämpft. Zum Glück konnte ich der Mannschaft mit drei Toren helfen, und ich hoffe, es folgen noch mehr. Wir sind mit dem Ziel, kein Spiel verlieren zu wollen, aus der Corona-Pause gekommen und wollen Meister werden.

Aufstellung

Wechsel

Mwepu für Ashimeru (46.), Berisha für Daka (46.), Farkas für Vallci (63.), Okafor für Szoboszlai (63.), Camara für Ulmer (73.)

Gelbe Karten

Ashimeru (15./Foul), Marsch (17./Unsportlichkeit)

Nicht einsatzbereit

Kristensen (Oberschenkel), Koita (Leistenprobleme)